Dieses Wochenende

•25. November 2017 • 4 Kommentare

Heute ist sie zum Friseur. Allerdings weit weg.. Mithin sie also kurz nach 8 zum Zug gebracht und heute Abend kurz nach 21 darf ich sie dann wieder abholen.

Schatten auf der Seele

•21. November 2017 • 3 Kommentare

So gut wie es mir gestern abend ging, so schlecht ist es heute. Den ganzen Abend über nur noch das Gefühl, ein Abziehbild meiner selbst zu sein, ein Looser, den es nicht geben darf. Ich möchte mich am liebsten mit dem Messer schneiden, irgendwo am Hals. Kein Messer da.. da hab ich vorgesorgt. So bleiben grad nur Tränen.

Formen von „schlecht geschlafen“

•21. November 2017 • 10 Kommentare

Von zuhause was in meinen 2. Wohnsitz mitgebracht. Ein nettes Teil. Hat mir letzte Nacht zwar auch nicht geholfen, mehr Schlaf zu bekommen, denn es hat mich eine Weile beschäftigt. Aber, weil es mich beschäftigt hat, kamen mal keine düsteren Gedanken, bis zur Müdigkeit. Also mal „gut schlecht geschlafen“…

Wer kennt solche Teile? Mal vom TV abgesehen?

Und wieder ein weiterer Höllenritt

•14. November 2017 • 7 Kommentare

Viertel vor zwei morgens. Kann wieder mal nicht schlafen.

In der Erkenntnis des Unterschieds zwischen „so sein müssen“ und „anders sein wollen“ liegt gewaltig Sprengstoff. Er jagt mich durch die Nacht. Zu erkennen, nur Dreck zu sein, zu wünschen, man wäre „wer“… Zu erkennen, eine bestimmte Rolle innezuhaben, zu wünschen, da gäb es auch noch anderes. Zu erkennen, dass alle Investitionen im Beruf letztlich doch scheissegal sind, und man das nicht machen kann, was man kann. 

Das gipfelt, mal wieder, in Gewaltvorstellungen: diesmal trink ich (Wasser), bis ich daran ertrinke. Mich dürstet, aber es tötet mich.

Jetzt wär ich gerne in einer kleinen Hütte auf der Insel der Einsamkeit, bei ein paar Robben vielleicht. Innerlich sind nicht mal die Robben auf meiner Insel, nur dieses Blog ist geduldig, und schaut mich zugleich verblödet an. Pixel, Bits… meine Kameraden.

Und wieder so ein weekend. 

•11. November 2017 • 3 Kommentare

Wenigstens sind die Kinder da. Sie… bei Fortbildung.

Zurück nach einer Auszeit zum „Runterkommen“

•5. November 2017 • 5 Kommentare

5 Minuten Deiner Zeit

•18. Oktober 2017 • 11 Kommentare

ganze fünf Minuten heute mit meiner Frau telefoniert, dann war anderes wichtiger. Selbst rund zwei Minuten Redeanteil. Das war, neben dieser Blog-Kommunikation, heute das einzige, das mich heute mit Menschen verbunden hat, ich war allein. Man könnte meinen, ich wäre Eremit mit Schweigegelübde.

Auch sonst verflüchtigte sich das Meiste.

was macht man wenn man einsam ist? Ich finde weder Mut noch Kraft, woanders hinzugehen. Ich hab mich damit abgefunden. Kontakte pflege ich nicht mehr. Mein letzter ist abgerissen, ich hab wohl irgendwas vor zwei Monaten falsch gemacht.

Ich verschenke einige meiner Dinge an karitative Zwecke. Es fällt mir zwar schwer, aber ich will nicht so viel Balast rumschleppen. Obwohl, abnehmen tu ich nicht mehr.

Selbstfürsorge fällt schwer, jeden Tag schwer. Wozu auch. Dafür regelmässig Schlafprobleme, Alpträume und Groll auf früher. Gelegentlich Selbstfürsorge durch Selbstverletzung, mein Kopf als Ziel, nur um abzuschalten oder den Tinitus zu töten.

Am Arbeitsplatz mach ich eh Arbeit, die oft alleine ist, oder per Telefonkonferenz. Die Kollegen sind nett, immerhin, aber es endet an der Tür.

Die Gedanken an Selbstverbrennung sind wieder aktiv, jeden Tag denke ich drüber nach, ob die Welt nicht besser ohne mich dran ist. Nur diecGedanken an meine Kinder halten mich, ich hab das ja selbst erlebt. Es haben sich vermehrt Gedanken an einen erweiterten Suizid eingefunden. Es ist schrecklich, und vermutlich wird eines Tages der Suizid notwendig sein, um den erweiterten zu verhindern.

so, danke für Deine fünf Minuten des Lesens, Nachdenkens, Mitfühlens, lieber Leser, liebe Leserin. Ich versuche, irgendwie zum Schlaf zu finden, jetzt gegen halb zwei morgens.