Tales of a wayside inn

Geburtstag vorbei… Am Geburtstag lag ich in der Wanne, früh morgens, eine Stunde lang. Wollte nur tot sein.

Rund 70 Gratulanten per Internet, toll. (Ehrlich)

Keine Feier, wer wollte auch an meinem neuen Ort mit mir feiern. Abends meine Frau getroffen, Essen gegangen.

 

Ich fühl mich nicht einsam. Ich bin es. Wir Menschen treffen uns kurz, aber jeder fährt seine eigene Strecke:

„Ships that pass in the night and speak each other in passing,

Only a signal shown, and a distant voice in the darkness;

So, on the ocean of life we pass and speak one another,

Only a look and a voice, then darkness again and a silence.”

Henry Longfellow: „Tales of a wayside inn“, 1863

 

~ von Waltkaye - 24. Juli 2017.

12 Antworten to “Tales of a wayside inn”

  1. Schon fünf Tage alt der Beitrag und keiner hatte was zu sagen ?

    • Warum sollte da jemand was drauf antworten?
      Was macht der Beitrag mit Dir?

      • Ich mache mir Sorgen um dich obwohl ich dich nicht kenne, bist du eigentlich von deiner Frau getrennt ? Ich will nicht uebergriffig sein aber ich hab deinen Blog abonniert und alle die ich abonniert habe interessieren mich was sie schreiben und wie es ihnen geht. Du hast also einen Hund
        Das ist schon Mal gut. Ein Hund braucht Zuwendung Aufmerksamkeit und Pflege und muss ausgeführt werden.

        • Über die Woche sind wir getrennt, da mein Arbeitsplatz zu weit weg ist. War froh, noch einen zu bekommen, trotz guter Qualifikation und gesuchtem Beruf. Das Alter?
          Hund daher auch nur noch am Wochenende.

      • ? Immerhin Wolfgang. Sonst niemand.

  2. Ich hab doch was geschrieben

  3. Waltkaye,
    in mir war, bevor ich noch zu deiner Frage „Was macht der Beitrag mit Dir?“ gekommen war, (m)ein Gedanke da: Mitten aus dem Leben.

    Und beim Lesen einiger deiner Notizen von 2009 fand ich dies bestätigt.
    Einige deiner Gedanken sind mir vertraut. Aus meinem eigenen Durchleiden und auch aus vielen Gesprächen, die ich mit anderen Menschen haben durfte.

    Ja,
    so ist das nun mal hier in dieser Welt.

    Gemeinschaft ist möglich, nicht aber so, wie wir sie brauchen, um in die RUHE und den FRIEDEN einzugehen in denen alles GUT ist, bleibend GUT.

    In diesem Mangel leben wir alle hier.

    Die Einen leidet mehr, Andere weniger.
    Die Einen leiden früher, Andere später.
    Die Einen leiden im Verborgenen, Andere offensichtlich.

    Auch ich brauchte ANNAHME, GEBORGENHEIT, SICHERHEIT, LIEBE.
    Und ich suchte diese. Da war aber keiner zu finden hier in dieser Welt, der mir all dies einfach so schenkte. So, daß ich für immer, ohne wenn und aber, darin leben könnte. Nie mehr ohne.

    In mir selbst hatte ich dies nicht.
    Und so kam es für mich schon sehr früh zur Katastrophe:
    Mit so 2 Jahren kam ich für 4 Wochen wegen einer OP in ein Krankenhaus, weit weg von zu Hause. Meine Eltern durften und konnten mich nur Sonntags 1 Stunde besuchen (damals galten solche Besuchszeiten). Was ich erst Mitte meiner 40-ger gegen Ende einer 5-jährigen Therapie herausfand: Ich schlußfolgerte daraus, meine Eltern wollen mich nicht mehr, sie lieben mich nicht. Laß dich nie wieder auf eine so enge Beziehung ein – der Verlustschmerz ist zu groß.

    Wie kann das geschehen?

    Eben weil wir uns uns selbst die LIEBE, die wir brauchen, nicht vorfinden.
    Wir haben sie nicht.

    Weil wir sie nicht in uns haben, sind wir LIEBES-bedürftig.
    Und so auf der Suche nach jemanden, der uns LIEBE schenkt.
    Doch da ist keiner, der sie schenken kann.
    Denn keiner von uns Sterblichen hat solche LIEBE in sich.
    Alle sind wir so, mehr oder weniger, ständig auf der Suche danach.

    Ich schreibe LIEBE bewußt in großen Buchstaben um sie von dem, was wir hier in unserem Erdenleben als Liebe kennen, zu unterscheiden.

    Da wir LIEBE brauchen handeln wir, um sie zu bekommen und zu halten.
    Im doppelten Sinne des Wortes.
    Tun und Tausch-Geschäft .

    Unsere hiesige Liebe ist eine Handelsware.
    Ich gebe dir Liebe und erwarte von dir als Gegenleistung: Liebe.
    Wie in jeder Mangelwirtschaft.

    Noch so gutes Handeln bringt uns nicht in die LIEBE.
    Gutes Handeln bringt uns gelegentlich jedoch wenigstens die (manchmal schnell) vergängliche Liebe. Doch nur, solange wir eine gute Ware in Form der jeweils gewünschten Liebesart anbieten können. Wenn nicht/nicht mehr, sind wir manchmal schnell wieder aus dem Geschäft.

    Wem das reicht, der findet hier in dieser Welt gute Ratgeber. Mit solchen kommt so manche Seele schon ein Stück weiter, kann sie doch erfolgreicher am Handelsgeschäft hier in dieser Welt teilhaben.

    Für mich war es seinerzeit ein AHA-Erlebnis, als ich das Buch von John Gray „Männer sind anders, Frauen auch“ in meine Hände bekam. Ein wenig hat es mir in diesem Ringen um Liebe schon geholfen. Ich vestand besser Wünsche und ja, auch die Geschäftsbedingungen.

    LIEBE fand ich so nicht.

    Und wem es von uns gegeben ist, der bleibt auf der Suche nach der LIEBE,
    auch wenn er leidet und sich während dessen mit Ersatz zeitweise selbst-Befriedigung zu verschaffen sucht.

    Liebe Grüße

  4. Waltkaye,
    in mir war, bevor ich noch zu deiner Frage „Was macht der Beitrag mit Dir?“ gekommen war, (m)ein Gedanke da: Mitten aus dem Leben.

    Und beim Lesen einiger deiner Notizen von 2009 fand ich dies bestätigt.
    Einige deiner Gedanken sind mir vertraut. Aus meinem eigenen Durchleiden und auch aus vielen Gesprächen, die ich mit anderen Menschen haben durfte.

    Ja,
    so ist das nun mal hier in dieser Welt.
    Wir leben hier wie Einzelwesen.
    Gemeinschaft ist möglich, nicht aber so, wie wir sie brauchen, um in die RUHE und den FRIEDEN einzugehen in denen alles GUT ist, bleibend GUT.

    In diesem Mangel leben wir alle hier.

    Die Einen leidet mehr, Andere weniger.
    Die Einen leiden früher, Andere später.
    Die Einen leiden im Verborgenen, Andere offensichtlich.

    Auch ich brauchte ANNAHME, GEBORGENHEIT, SICHERHEIT, LIEBE.
    Und ich suchte diese.
    Da war aber keiner zu finden hier in dieser Welt, der mir all dies einfach so schenkte.
    So, daß ich für immer, ohne wenn und aber, darin leben könnte.
    Nie mehr ohne.

    In mir selbst hatte ich dies nicht.
    Und so kam es für mich schon sehr früh zur Katastrophe:
    Mit so 2 Jahren kam ich für 4 Wochen wegen einer OP in ein Krankenhaus, weit weg von zu Hause.
    Meine Eltern durften und konnten mich nur Sonntags 1 Stunde besuchen (damals galten solche Besuchszeiten). Was ich erst Mitte meiner 40-ger gegen Ende einer 5-jährigen Therapie herausfand: Ich schlußfolgerte daraus, meine Eltern wollen mich nicht mehr, sie lieben mich nicht. Laß dich nie wieder auf eine so enge Beziehung ein – der Verlustschmerz ist zu groß.

    Wie kann das geschehen?

    Eben weil wir uns uns selbst die LIEBE, die wir brauchen, nicht vorfinden.
    Wir haben sie nicht.

    Weil wir sie nicht in uns haben, sind wir LIEBES-bedürftig.
    Und so auf der Suche nach jemanden, der uns LIEBE schenkt.
    Doch da ist keiner, der sie schenken kann.
    Denn keiner von uns Sterblichen hat solche LIEBE in sich.
    Alle sind wir so, mehr oder weniger, ständig auf der Suche danach.

    Ich schreibe LIEBE bewußt in großen Buchstaben um sie von dem, was wir hier in unserem Erdenleben als Liebe kennen, zu unterscheiden.

    Da wir LIEBE brauchen handeln wir, um sie zu bekommen und zu halten.
    Im doppelten Sinne des Wortes.
    Tun und Tausch-Geschäft .

    Unsere hiesige Liebe ist eine Handelsware.
    Ich gebe dir Liebe und erwarte von dir als Gegenleistung: Liebe.
    Wie in jeder Mangelwirtschaft.

    Noch so gutes Handeln bringt uns nicht in die LIEBE.
    Gutes Handeln bringt uns gelegentlich jedoch wenigstens die (manchmal schnell) vergängliche Liebe. Doch nur, solange wir eine gute Ware in Form der jeweils gewünschten Liebesart anbieten können. Wenn nicht/nicht mehr, sind wir manchmal schnell wieder aus dem Geschäft.

    Wem das reicht, der findet hier in dieser Welt gute Ratgeber. Mit solchen kommt so manche Seele schon ein Stück weiter, kann sie doch erfolgreicher am Handelsgeschäft hier in dieser Welt teilhaben.

    Für mich war es seinerzeit ein AHA-Erlebnis, als ich das Buch von John Gray „Männer sind anders, Frauen auch“ in meine Hände bekam. Ein wenig hat es mir in diesem Ringen um Liebe schon geholfen. Ich vestand besser Wünsche und ja, auch die Geschäftsbedingungen.

    LIEBE fand ich so nicht.

    Und wem es von uns gegeben ist, der bleibt auf der Suche nach der LIEBE,
    auch wenn er leidet und sich während dessen mit Ersatz zeitweise selbst-Befriedigung zu verschaffen sucht.

  5. Waltkaye,
    ich habe meinen Kommentar ein zweites mal geschickt in der Annahme, beim ersten Senden sei mir ein Fehler unterlaufen: Der Kommentar war nämlich danach nicht angezeigt.Jetzt habe ich den Hinweis auf „Freischaltung“ gelesen. So ist er jetzt vermutlich 2x bei dir gelandet.

    Falls du mit meinen Gedanken so gar nichts anfangen kannst oder willst – laß es mich einfach irgendwie wissen. Ich will dir schon gern nahe kommen dürfen, dir jedoch dabei nicht zu dicht auf die Pelle rücken.

    Liebe Grüße – Wolfgang

    • Kein Problem. Ich schalte halt alles frei, da ich weder Werbe-Spam hier haben will, noch versehentlich geoutet werden mag. Ich könnte sonst nichts so klar über meine Gedanken schreiben.

  6. Danke für die Antwort.
    Ich kenne mich mit noch nicht so aus.

  7. mit „wordpress“ fehlt im Text

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