Zwischen Leid und Akzeptanz

„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“ Albert Einstein.

 

Er hat wohl Recht. Und ich bin so bescheuert, immer weiter meinem Glück erfolglos hinterher zu laufen. Freunde zu finden. SM zu leben. Kreativ zu sein. Meiner liebsten ein guter Partner zu sein. Den Kindern ein guter Vater zu sein. Erfolgreich im Beruf. Gemocht. Gefragt. Hoffnung auf einen guten Gott.

 

Alles Ziele, die nicht erreichbar sind. Vielleicht in einer kleinen Teilmenge. Vielleicht liegt hier den Schlüssel zur Lösung: „Wenn du ein glückliches Leben willst, verbinde es mit einem Ziel, nicht aber mit Menschen oder Dingen.“ (Ebenso Albert).

 

Ich fühle mich einsam. Und weiß, dass das noch einsamer macht, weil sich alle zurückziehen. Wissenschaftlich unterlegt, z.B. durch John Cacioppo, University of Chicago: http://magazine.uchicago.edu/1012/features/the-nature-of-loneliness.shtml sowie http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/news/psychologie-einsamkeit-steckt-an_aid_459215.html

 

Wenn ich also die Situation nicht ändern kann, weil ich es einfach nicht kann… dann wäre es wohl besser, ich ändere meine Haltung dazu. Das wäre z.B. der Versuch der radikalen Akzeptanz (siehe z.B. hier: http://www.bameier.de/radikale-akzeptanz/)

Akzeptanz dessen, dass mein Freundeskreis bei n=1 ist und ich keine weiteren finde; kein SM; nicht kreativ sein zu müssen; auch nicht (immer) guter Partner oder Vater; nicht einmal mehr erfolgreich im Beruf; auch nicht gemocht oder gefragt. Hoffe nicht auf Gott. „Es“ einfach loslassen. Akzeptieren, wie es gerade ist. Auch akzeptieren, dass ich mich permanent einsam fühle.

Versuche, mit mir selbst und allein auszukommen. Verbinde mich mit diesem einen Ziel.

~ von Waltkaye - 30. Dezember 2016.

Eine Antwort to “Zwischen Leid und Akzeptanz”

  1. Wie sehr ich dir wünsche, dass sich etwas zum Positiven ändert für dich!
    Möge 2017 Besserung bringen, gute Veränderung, ein Aufbrechen der Verkrustungen, Licht ins Dunkel scheinen.

    Alles Liebe,
    P.

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