Trauer, Akzeptanz, Depression 

Die gestrige Trauer hatte mich auch heute morgen im Griff. Ich kam nur mit Mühe raus. Es hat sich im Laufe des Tages gebessert: vom Morgentief über ein „ich weiss nicht, was ich in der Arbeit zu Nutze bin“ hinein ins Handeln. 

Mir wird immer mehr klar, was auch meine Therapeuten meinten: Lebenslänglich verletzbar, und wohl auch krank. (Man hatte mir ja schon einen Antrag zu einem Behindertenausweis empfohlen – wusste gar nicht, dass das auch für die Seele gilt.) 

Während ich also die Arbeit langsam in der Griff kriege, stehen weiterhin andere Dinge im Raum. Das erste „Mitarbeitergespräch“ steht an. Das letzte am alten Arbeitsplatz hatte ja den emotionalen Zusammenbruch zur Folge, mit Suizidversuch. Bin mal gespannt. Dann merke ich, dass ich augenscheinlich Richtung Bbeziehungsunfähigkeit laufe: meine sozialen Kontakte kann ich nicht halten. Nicht gut, aber ich krieg es nicht hin. Last but not least die heimische, mittlerweile asexuelle Beziehung. Na ja, Impotenz ist ja wirklich nicht sexy.

Das Leben findet statt im Wechsel zwischen Arbeit (so gut es geht) und dahin vegetieren. Abends, allein. Manchmal denke ich, ich hätte vor 2 Jahren anders agieren sollen.

~ von Waltkaye - 28. November 2016.

Eine Antwort to “Trauer, Akzeptanz, Depression ”

  1. da greift so eins ins naechste bei dir schwer was zu sagen

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