40 qm Deutschland. Zumindest ungefähr.

Manche Dinge gehen nur völlig privat. Das kleine Glück, solche Dinge wenigstens ab und an zu erleben, habe ich immerhin und habe ich leider nur in meiner Mietwohnung. Wie Turna spielt sich der weibliche Teil der Familie in der Wohnung ab; lediglich Dursun erlebt die Stadt. Wie so wahr auch in mir dasselbe Bild. Oder, um es mal klar auszusprechen: als Mann mag ich es auch mal, einen Rock zu tragen. Ich fühl mich damit einfach wohl und gut. Aber das kann ich leider nur in der Wohnung (er-)tragen; draussen ist das unmöglich. Immerhin kann ich es aber hier tun.

Im Kontext der zunehmenden Konformisierung der Gesellschaft nach Mitte-Rechts wird das eh noch mühevoller.

Hier in der Wohnung kann ich wenigstens auch noch ein paar andere Dinge erledigen. Deprimiert in der Laptop schauen. Dem seelischen Schmerz mit einem physischen begegnen. Ja ja, ich weiss, ich soll das nicht… Aber WTF: wer sieht in mein Herz?

 

~ von Waltkaye - 16. November 2016.

11 Antworten to “40 qm Deutschland. Zumindest ungefähr.”

  1. Deine Seite ist kaum lesbar, so klein ist das alles und dann noch der schwarze Hintergrund und die weisse Schrift. mach doch mal was Buntes, ist auch gut für Deine Seele. Ich lese, Du trägst gerne Röcke, ich trage nur Hosen.

    • Im tiefsten Inner bin ich ja davon überzeugt, das Männer – alle – Rockträger sein sollten:
      1. baumelt da was, was Platz braucht und klar besser belüftet wäre
      2. gäb es weniger Krieg. Oder rennen viele Krieger in Röcken rum?

      Bunt auf meinen 40qm, das muss reichen.

  2. Manchmal, da durfte ich ein wenig in dein Herz blicken.
    Es wäre schön, wenn das wieder möglich wäre.

    LG,
    P.

    • Nur, was hast Du dort gesehen? Ich glaube nicht, dass es sich gelohnt hat. Ich hab nicht wirklich was zu bieten. Pseudointellektuell, gehaltlos, emo Krüppel. Mehr nicht

      • Nein!
        Deine Worte, wie du dich selbst so nieder machst, das macht mich richtig ärgerlich.

        Nein. Ich habe einen Mann gesehen, der zu viel Gefühl fähig ist. Der sich hingeben kann, loslassen und genießen kann. Der weinen kann. Der den Schmerz annehmen kann, wenn dieser nicht dazu gedacht ist, wirklich zu verletzen.
        Einen sehr intelligenten Mann. Mit – manchmal schwarzem – Humor. Einen, der hilfsbereit ist, geduldig, zugewandt. Der sich Gedanken macht, was einem anderen Menschen gefallen und gut tun könnte. Und der sich selbst manchmal mehr zurüknimmt als gut ist. Der sich auf der anderen Seite aber auch klar artikulieren kann, wenn es darum geht, was er braucht und was ihm gut tut.
        Aber dafür braucht er den entsprechenden Raum, dieser Mann.

        Wenn ich es könnte würde ich dir verbieten, so schlecht von dir zu denken. Denn zum einen entspricht das nicht der Wahrheit, nicht der Realität. Und zum anderen zieht es dich ganz unnötig noch weiter nach unten.

        Liebe Grüße,
        P.

  3. Ich kann nicht wie früher meinen eingetragenen Kommentar sehen nach dem Abschicken. Hab deshalb keine Ahnung, ob der angenommen wurde.

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