Wieder nicht schlafen können, obwohl ich müde bin. Grübeln. Der alte Arbeitsplatz, und das Arschloch dort. Grübeln. Das Gefühl, auf dem Abstellgleis zu sein. Grübeln. Was hab ich alles falsch gemacht im Leben. Grübeln. Warum wurde ich in jungen Jahren auf ungute Weise mit Sexualität, Gewalt, Terror, Alkoholismus im Elternhaus ausgesetzt. Grübeln. Es kann keinen Gott geben. Grübeln. Es gibt keine Gerechtigkeit. Grübeln. Ich bin wertlos. Grübeln. Der alte Arbeitsplatz….

Meine Tage hier am anderen Ort, ohne Familie, verlaufen im Wechsel zwischen Schlaf,  Arbeit, Grübeln bis zur Erschöpfung und dann wieder von vorne.  Helfen tun Schlaftabletten, Selbstverletzung oder einfach Erschöpfung. Trost finde ich keinen mehr. Zuhause am Wochenende versuche ich so gut es geht zu funktionieren. Ich hab sie alle lang genug gestresst. Ich muss funktionieren und ich tue es auch. Aber dieSeele  kommt nicht mehr aus dem Loch. Fuck.

Halb zwei. Nächster Versuch, Schlaf zu finden. Was bin ich froh, wenn dieses Dasein eines Tages passee ist.

~ von Waltkaye - 15. November 2016.

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