Das (Gute im) Leben ist umsonst

Schau grad Ice Pilots, Buffalo Airways. Wenn ich diese eisige Natur sehe, denke ich, wie gerne ich dort wäre. Im Eis, allein. So wie mein Herz. Frankenstein’s Kreatur zieht sich ja auch entsprechend zurück, in einem tiefen schweren Akt der eigenen Menschlichkeit und Selbsterkenntnis.

Bis zum Packeis reicht es mir nicht. Aber mit jeder Woche, in der ich abends allein bin, mit niemandem rede und auf den nächsten Tag warte, scheint es logischer, diesem äusseren Einsamsein das innere anzugleichen. Und so reduziere ich freiwillig meine Kontakte, schreibe nur noch wenig Mails, telefoniere nicht mehr gross (nur noch die 3-Minute-Telefonate mit meiner Familie), erwarte nichts von niemandem und sitze im Fernsehsessel, bis die nächste Schlaftablette wirkt oder ich sonst müde bin.

Leben lohnt nicht. Funktionieren muss reichen.

~ von Waltkaye - 10. Oktober 2016.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: