Demnächst berufliche Wiedereingliederung

Ja, das soll also demnächst beginnen. Jobangebot ist da.

Trotzdem: Angst es nicht zu packen, Angst am falschen Platz zu sein.

Aggressionen gegen meine frühere „Kollegen“ (die 2 die mich abgeschossen haben) – es ist so, dass die Fiesen wohl immer gewinnen, wie ein Blick in die Welt allgemein in der Mehrheit bestätigt. Eine Aussöhnung wäre sicher dringend angesagt, aber ich kann darauf nicht hoffen.

Immer wieder dunkle Gedanken. Ich bekomme sie nicht los, sie werden in der letzten Zeit wieder stärker. Wertlos… unbrauchbar… einsam…

Meine Seele schreit und verhallt. Könnte mein Tod meiner Familie gutes tun, dann würd ich diesen Weg gehen. Ich bin nicht wirklich weit davon abgekommen, lediglich die Klarheit, ihnen möglicherweise weh zu tun, die hab ich gewonnen, sie hält mich davon ab.

 

„Wird ein liebender Gott einen Menschen in die Hölle schicken! Die Antwort lautet – Ja …, weil der Mensch sich selbst zu ewigen Hölle verdammt [… welcher] willentlich und bewusst Christus als Herrn und Retter ablehnt.“ –Billy Graham, „Was kommt nach dem Tod?”, Neuhausen-Stuttgart 1992, S. 203

So wankelmütig wie ich bin… ist es klar, was mit mir passieren wird.

~ von Waltkaye - 28. Februar 2016.

Eine Antwort to “Demnächst berufliche Wiedereingliederung”

  1. Nun. Klar ist, dass du nicht verdammt bist!
    Denn du lehnst Christus nicht als Retter ab. Du bist unsicher, fragend, verzweifelt oft, auf der Suche nach Hilfe, Antwort und Rettung.
    Etwas völlig anderes als das, was Billy Graham mal gesagt hat!

    Und dann noch eines:
    Vergeben kannst du den Kollegen auch ohne dass es je wieder zu einem Kontakt kommen muss.
    Vergeben heißt nicht, dass alles vergessen ist als wäre es nie geschehen. Aber es bedeutet, dass es dich und dein Leben nicht länger bestimmt und prägt.
    Ich weiß das, wenn auch aus einem anderen Zusammenhang. Dazu gern an anderer Stelle mehr.
    Eine Aussöhnung ist nur dann notwendig, wenn man wieder Kontakt mit dem Menschen haben möchte oder muss, der einen zutiefst verletzt hat.
    Das ist aber in deinem Fall nicht nötig, denke ich.

    Vergebung befreit zunächst dich von der Last, die du dem anderen nachtragen musst. Sie belastet dich. Beschwert dein Leben.
    Vergebung bedeutet nicht, dass du sagst, das erlittene Unrecht sei kein Unrecht. Wenn es kein Unrecht wäre, wäre keine Vergebung nötig. So aber sagst du: Mir wurde Unrecht angetan. Aber ich will vergeben – damit ich frei werde von der Last.

    Das kann ein Prozess sein, der lange dauert. Aber er beginnt mit dem ersten Schritt, mit ersten Wort.
    Wenn du willst, erzähle ich dir auch darüber mehr.

    Alles Liebe,
    sei behütet,
    P.

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