Säge die nächste

Dieser Tage habe ich ein rundes Fest. Grund zum Freuen. Es kommen die Freunde, die ich habe (V.&K.), sowie eine Menge alter Bekannter und ein paar Nachbarn.

Und doch… Gestern beim Paartherapeut die Gelegenheit genutzt, mich zu outen, als meine Frau mal raus musste. Was mich treibt – Suizidwünsche:

Selbstverbrennung. Beim Arbeitgeber.

Frau war aufgelöst, verständlich aber nicht hilfreich. Er hat mir wenigstens den Mut zugesprochen, darüber zu reden.
Er hat dann nachgefasst, nun musste ich versprechen, mir dieser Tage lokal einen Therapeuten zu suchen, sonst ab in die Klinik. Ihm morgen ersten Bericht zu erstatten.

Irgendwie fühlte sich das noch richtig gut an, etwas Hoffnung.

Dann das heute, Kollege M, der mich schon abgesägt hat, hat auch eine Kollegin abgesägt. Ihr wurde gekündigt, ich (zuständig bis Sept. für das Produkt, in dem dann Säge das sagen hat, weil er jeden meiner Fehler ausgenutzt hat und sich selbst als Supermann darstellt) wurde nicht informiert und stand beim Mailing mit der Kollegin saudumm da. Und fast gleichzeitig wird wieder von ihm gegen mich gespielt (Mailing heute von ihm), er macht das sehr geschickt, würde man einen Krimi sehen, wäre es fast zu bewundern.

Aber ich bin wieder weiter abgerutscht, beruflich, emotional.

Das Leben ist eine Qual, die erst mit den Tod endet. Fazit zu meinen 50 Jahren.

~ von Waltkaye - 17. Juli 2014.

2 Antworten to “Säge die nächste”

  1. 😦 ach mensch… 😦
    dein äußeres gesicht funktioniert sehr gut. 😦 und du sagst nichts.
    hab’s grad erst gelesen.

    traurige grüße.
    aber: ich denke an dich!
    sei behütet. ich mein’s ernst!
    p.

    • Du Liebe, bitte mach Dir keinen Kopf. Mir zu helfen heisst, es mit mir auszuhalten.
      Ja, der Unsichtbarkeitsmodus funktioniert bei mir gut, jedenfalls in einer solch grossen Gruppe lass ich so schnell nix raus. Aber das ist (mittlerweile) anders, besser bei kleinen Gruppen oder Einzelpersonen.
      Qn manchen Tagen ist es komisch: sterben wollen und gleichzeitig auch nicht. Deswegen sprach ich neulich unseren Paartherapeuten an. Und manchmal kommen „nur“ solche trüben Gedanken, die ich aber nicht wegbekomme.
      Es ist verhext.
      Mir hilft ungemein, dass weiss, dass Ihr für mich betet, und bei V., dass sie solche Gedanken einfach entgegengenommen hat, ohne mich abzustrafen (sie erwähnte ja was von einem Spaziergang in der Klinik).
      Irgendwie wird es schon wieder…
      Ich bin froh, Euch alle zu kennen.
      Liebe Grüsse, W.

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