When You Can’t Find an Exit: Psalm 88

Viel habe ich im Moment nicht zu sagen. Zu sehr hat mich die Arbeit und die wiedergekommene Depression im Griff. Zu viele Blockaden, kann mich kaum bewegen (arbeitstechnisch ist das heftig). Schlechte Träume, heute Nacht hatte ich geträumt, mir das Genick anzubrechen und dann zur Bewegungslosigkeit verdammt zu sein.
Bin ich am Ende, oder an einem Scheitel- und Wendepunkt?
Auch wenn ich mit Gott oft haderre… Vielleicht ist er doch irgendwo? Hat ein Erbarmen mit jemandem, der sich selbst und anderen im Weg ist? Der nicht „performed“?

Broken Believers

A  Simple Psalm of David

    1 O Lord, God of my salvation,
      I cry out to you by day.
      I come to you at night.
 2 Now hear my prayer;
      listen to my cry.
 3 For my life is full of troubles,
      and death draws near.
 4 I am as good as dead,
      like a strong man with no strength left.
 5 They have left me among the dead,
      and I lie like a corpse in a grave.
   I am forgotten,
      cut off from your care.
 6 You have thrown me into the lowest pit,
      into the darkest depths.
 7 Your anger weighs me down;
      with wave after wave you have engulfed me.
                         Interlude

Psalm 88:1-7, New Living Translation

I definitely needed this Psalm today. Yesterday I went to the doctor and was blindsided by news that really isn’t good, at all. …

Ursprünglichen Post anzeigen 414 weitere Wörter

~ von Waltkaye - 14. November 2013.

7 Antworten to “When You Can’t Find an Exit: Psalm 88”

  1. Ich glaube nicht, dass Gott Performance fordert. Wenn du verzweifelt ist, dann hört er dich und ist bei dir.

    • Die Performance bezieht sich aufs Arbeiten. Aber ob Gott hört… Ich zweifle so (zu) oft…

      • Habe ich verstanden. Da stehst du sehr unter Druck, ich weiß. Aber auch im Glauben trifft man das doch oft. Ich muss das und das machen oder erreichen oder unterlassen und wenn nicht… Ein liebender Gott kümmert das nicht. Ohne Zweifel kann es keinen richtigen Glauben geben, oder?

        • Ja. Und doch. Gott sagt, wenn wir nur heiss oder kalt wären…
          Und dann kommt permanent der Zweifel an der „Übernatur“ Gottes. Mir verstellt da die Physik oft den Weg…

          • ich bin auch eine von der Art des Thomas… ich bohre, ich kämpfe, ich zweifele, ich kann nicht verstehen, aber bestimmtes kann und will ich nicht leugnen. Es ist eine Quelle der Kraft für mich, dass wir angenommen werden, wie wir sind.

            • Ja, gerade der Thomas ist ein gutes Beispiel dafür, wie Jesus mit Zweiflern umgeht: Er stößt sie nicht von sich, sondern ruft sie zu sich, damit sie erkennen, wer er ist. Von keinem anderen Jünger ist berichtet, dass er Jesus so anfassen durfte nach der Auferstehung. Thomas durfte, weil Jesus ihn ernst genommen hat in und mit seinen Zweifeln. Weil er wusste, dass Thomas diese Zweifel nicht nur vorschob, um nicht glauben und vertrauen zu müssen – sondern dass Thomas nicht glauben *konnte*.
              Wie Lustschmerz schreibt: Wie Jesus mit Thomas umgeht zeigt, dass wir angenommen werden, angenommen sind, wie wir sind. Dass wir uns nicht verstellen müssen.

              Und die Psalmen, grad solche heftigen Klagepsalmen wie jenen, den du regebloggt hat, zeigen, dass Gott solche Anklagen aushält. Dass er sich dem weder entzieht, noch den Beter dafür straft. Im Gegenteil: In den Psalmen kommt irgendwann die Wende, dass der Beter Frieden findet, nachdem er seine Not rausgeschrien hat. – Was dort nicht steht: Ob das im Moment der Klage geschah oder ob das Stunden, Tage, Wochen oder Jahre später war. Bei manchen klingt es, als ob sehr viel Zeit mit Klage verbracht wurde, bis Hilfe nahte. Das zeigt mir, dass es kein Automatismus ist – und dass es nicht an falschem oder zu geringem Glauben liegt, ob oder wann Gott antwortet.
              Für mich liegt es in der Souveränität Gottes begründet, an seiner Unverfügbarkeit als Allmächtiger, dass er seine eigene Zeit hat, zu der er antwortet, einschreitet. Und dass er dennoch da ist, die Not sieht und den Menschen in seiner Hand hält – auch wenn es scheinbar nicht so wirkt.

              Für einen rational bestimmten Menschen ist es schwer, das zu spüren. Aber ich wünsche dir das Empfinden von Geborgenheit bei Gott – in und gegen allen äußeren Anschein.
              Sei behütet. Ich bete für dich.
              P.

  2. […] When You Can’t Find an Exit: Psalm 88 mit meinen ergnzenden Gedanken; und das Original dazu: https://brokenbelievers.com/2016/11/20/cant-find-an-exit/ […]

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