Nimmt es denn kein Ende?

Zusätzlich Schulstress/Lernstress mit Tochter. Zoff deswegen zuhause. Die ganze Familie aufgeboten, um einfache Aufgaben (Dreisatz) zu lösen, weil Fräulein sich permanent verzettelt und dann halt nix richtig macht.
Ich geh schon so durch den Job (und Existenzängsten, wiederkehrende Alpträume, Gefühl von Gottverlassenheit, Einsamkeit) auf dem Zahnfleisch. Aber langsam will ich nur (!) noch Ruhe. Schlafen. Ausklinken.
Gibt es denn kein Leben mehr? Ich habe das Gefühl, _ich_ lebe nur noch in den wenigen Momenten, wo ich selbst echten Schmerz und Devotion im SM erleben kann. Sonst versuche ich, so gut es geht zu funktionieren, aber das ist bekanntermassen mittlerweile auch nur noch mehr schlecht als recht, sowohl im Job als auch zuhause.
Mir kommt dabei – wieso auch immer – die Ablehnung meiner Mutter in den Sinn und (Tränen in) die Augen. Wäre ich bloss anders. Das Mädchen geworden, dass sie wollte. Aber so wurde aus mir… nix Gutes.
Ich kann in meiner Existenz gerade keinen Sinn erkennen, ausser vielleicht noch, die Familie zu ernähren. Ich bin froh, wenn dieses Denken oder dieses Dasein dann doch sein Ende finden wird.

~ von Waltkaye - 25. Juni 2013.

Eine Antwort to “Nimmt es denn kein Ende?”

  1. Ich schick dir mal liebe und gute Gedanken und hoffe, dass sie dich erreichen…
    Alles Liebe dir,
    P.

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