von guten Schmerzen

Wie gut es einem seelisch tun kann, eine SM-Session zu erleben, durfte ich gestern, nach längerer gesundheitsbedingter Abstinenz, wieder über mehrere Stunden schmecken.

Zuerst mal Danke der hier nicht genannten Lady.

Mit jedem Hieb auf meinen Hintern – ob nun Strafschläge am Anfang für meine (gewollten oder nicht gewollten) Fehler, oder später zum Aufbau einer Spannung – gibt es mir sowohl das Gefühl, (auch) dem Gegenüber mit mir eine Spielwiese zu schenken, wie auch mir das Gefühl, etwas aushalten zu können, Stärke zu entwickeln, oder auch mal Grenzen wahrzunehmen und auch um Gnade zu bitten. Alles geschieht in mir sehr wahrnehmend, bewusst. Ein schöner Zustand.
Das Gefühl, gebändigt zu sein – sexuell durch einen Keuschheitsgürtel, verbal durch klare Anweisungen und körperliche Konsequenzen – erlaubt mir auch, nicht ständig an „ich muss potent sein“ (im weitesten Sinne) zu denken. Es kommt, wie es kommt. Alles ist gut, ob mit Erregung oder auch mal – wenn Schmerzen stark sind – ohne. Ich muss keine Verantwortung tragen (ausser meine Grenzen zu signalisieren), ich darf loslassen, ich darf mich fallen lassen. Wie schön das ist!

Und ein besonderer „Korsett“ – durch Nadeln und feines Satinband direkt am Körper – zeigt mir, dass Grenzen ausgeweitet werden können. Der Schmerz war heftig, aber es hat mir danach sehr gefallen. (Oh, subbie ist eitel). Die Angst vor Nadeln, sicher immer noch da, aber eben auch überwindbar. Danke, werte Lady für diese tolle Erfahrung.

Danke, Madame!

~ von Waltkaye - 21. April 2013.

Eine Antwort to “von guten Schmerzen”

  1. *lächelt* 🙂

    LG,
    P.

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