Korsett-Ausstellung bei Goldschmied Ernst Schupisser

Einfach schön

beata sievi

Das  kokettieren mit den weiblichen Reizen ist das Hauptmotiv der Mode – im Verhüllen und im Enthüllen.

Mal galt es als in der Modegeschichte besonders reizvoll, den Busen mit durchsichtigen Schleiern zu bedecken und ihn mehr ahnen  als sehen zu lassen. Bald galt es als Schönheitsgesetz,  die Zäsur  zwischen den Brüsten  zu betonen. Die Caesur  hat in der galanten Zeit auch einen besonderen Namen erhalten. Man nannte sie: den Weihbronnen. Es war ein beliebter Verwahrungsort für Blumen, Taschentuch, Uhr, Börse und Briefe. Ludwig XIII. zog einen Brief  aus dem Mieder des Fräulein Hautefort mit einer Zucker-zange hervor. Ludwig XVIII. verwahrte im „Weihbronnen“ einer Maitresse seine Schnupftabakdose. Manche Frauen trugen  im Weibronnen für die Besuche in der Kirche  ein Kreuz der hier nun  als erotischer Wegweiser dient.

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~ von Waltkaye - 6. Januar 2013.

Eine Antwort to “Korsett-Ausstellung bei Goldschmied Ernst Schupisser”

  1. das sieht richtig, richtig gut aus! 🙂

    lg,
    pajaneda

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