Innere und äussere Kämpfe, und der „sichere Ort“

erste Anzeichen des Herbstes

Ein Ort zum Entspannen

Äussere Kämpfe: Auch heute wieder Schmerzen. Davon abgesehen, hab ich auch noch ganz normale grippale Anzeichen. War zuhause. Kann ich mir das eigentlich erlauben? Fast warte ich manchmal auf die Kündigung…Innere Kämpfe: eben dann, wenn es mir nicht gut geht, kommen meine Dämonen hervor. Einen Dämon, vielleicht auch zwei, habe ich vor geraumer Zeit erfolgreich erlegt. Aber das sind ja nicht alle….

Momentan sind das so düstere Gedanken zum Thema Verbrennen und Selbstverbrennung. Nicht dass ich das suchen würde. Aber es kommt immer wieder hervor: ich trinke etwas Benzin; schütte eine Menge über mich und dann… zündel… Das quält mich so. Es sind nicht die Todessehnsüchte, die „man mal hat“, um zu sagen, es ist ja nur eine gedankliche Rettungstür. Nein, das kommt heftiger und auch nicht unbedingt gewollt. Das ist ein echter innerer Kampf.

Das Bild ist dabei nicht das einzige. Kopf auf die Schienen ist ein zweites. Natürlich mit sorgfältiger Vorbereitung. Kopf in einen Sack, 2 Handtücher drunter zwecks „damit es sauber bleibt“. Bizarr… eben quälend.

English: Dirndl with cording and green apron D...

Und fürs innerliche oder äusserliche Oktoberfest reicht es auch nicht. (Frauen in Dirndl gefallen mir halt einfach – auch das ist eine Art sicherer Ort. Braucht jetzt keiner der Leser zu lachen – jeder hat sein Faible). Oder nach Rosenheim, was ich sehr mag.

Ich werde wohl auch bald mit einer Traumatherapie anfangen, obgleich ich mir unsicher über die Gestalt des Traumes bin (fast glaube ich, es sind 3 Aspekte – Vernachlässigung, Identität, Missbrauch – darin verwoben). Suche grad Therapeuten. Hat jemand der Leser mit Traumatherapie Erfahrung?

~ von Waltkaye - 8. Oktober 2012.

4 Antworten to “Innere und äussere Kämpfe, und der „sichere Ort“”

  1. Ist die ‚Frau im Dirndl‘ so eine Art Archtypus für dich? Für das All-Weibliche, Weiche, Warme, das Geborgenheit vermittelt?
    Dirndl erinnert mich immer ein wenig an das ‚früher‘, als die Strukturen dörflicher, das Leben langsamer, beschaulicher war. Vielleicht komme ich deshalb auf den Gedanken.

    Die Gedanken zuvor, jene mit der (Selbst)Verbrennung insbesondere, finde ich erschreckend. Es klingt so unausweichlich ausgeliefert, wie du es beschreibst. So, als könntest du dem immer weniger entgegen setzen.

    Mit Traumatherapie habe ich zwar absolut keine Erfahrung. Aber allein vom Gedanken her glaube ich, dass es sinnvoll sein könnte, das zumindest mal anzugehen.

    Ganz viel Gutes wünsche ich dir – und für den Infekt gute Besserung!
    Pajaneda
    PS: PNs an anderer Stelle vorhanden… 😉

    • PPS: Ich hab mal jemanden angefragt wegen Traumatherapeuten; wenn ich Antwort kriege, gebe ich dir Nachricht.
      LG,
      Pajaneda

    • Ja, das finde ich, ist eines der Kleidungsstücke, die Weiblichkeit extrem gut rüberbringen (nicht das Einzige). Und in Bayern wird das offensichtlich mit grossem Spass und Selbstbewusstsein getragen, wie ich live oft genug erlebt habe.

      Termin mit einer Traumatherapeutin grad heute morgen ausgemacht. Übernächste Woche geht es los.

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