Inneres Licht und innere Schatten: vom Sein und Nicht-Sein

Arbeit – Familie – Schlafen

Der ewige Rythmus momentan.

Sollte ja eigentlich gut sein – eine aufgabe haben. Liebe Menschen um mich herum. Kraft tanken.

Und doch gleite ich weiter ins Dunkel. Der Herbstblues hat mich fest im Griff.

Zu viele Gedanken in meinen Kopf, die ich nicht äussern kann – zu flüchtig, zu tief für Worte, zu schnell. Gefühle, die ich nicht spüren darf. Worte, die ich nicht aussprechen kann. Bilder, Töne, ganze Filme vor meinem inneren Auge. Und immer wieder einige Dinge, die sich quälend wiederholen.

Bei allem spür ich wieder die innere Einsamkeit, stark. Verdammt stark.

Ich flüchte in meine innere Welt. An einen meiner Lieblingsorte. Da bin ich zwar auch allein. Aber bewusst alleine dort. Kalte, dünne Luft. Sicht weit ins Land, nach allen Seiten. Der höchste Berg. Hier. besser dort.  Zum nächsten Menschen über 100 Millionen Kilometer. Doch viel zu oft holt mich die reale Welt auch dort ein. Und ich bin wieder hier…bei der Arbeit, der Familie oder im Bett.

Wann werde ich meine Dämonen los? Wann darf ich einfach leben? Freud und Leid gleichermassen geniessen. Zartes und Hartes? Fallen lassen. Einfach fallen lassen. Sich voll auf sich und den Menschen gegenüber einlassen und den Resst der Welt, all die Gedanken, Bilder, Visionen: einfach mal ausschalten und geniessen. SEIN.

~ von Waltkaye - 20. September 2012.

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