wieder abgeregt. wen wundert es…

Für mich ist dieser Sonntag einer der heftigsten Tage der letzen 2 Jahre nach der Klinik. Getopt nur durch den Tag, an dem ich mein Leben in der Klinik beenden wollte.

Nun, abgesehen von der SVV, habe ich mich wieder im Griff. Und grüble. Ich bin einfach verletztlich im Bereich Beziehungen.

Ich muss meine Stärken wieder nutzen, um es mir „aussenherum“, d.h. ausserhalb von Beziehungen, gut gehen zu lassen. Meine Kreativität. Meine analytischen Fähigkeiten. Wäre ich ein paar Jahre jünger, würde ich vermutlich wieder in eine Unternehmensberatung gehen. Den dort war ich beruflich happy, hatte jede Menge Herausforderungen und eben auch jede Menge Feedback (und fasst ausschliesslich positiven Feedback). Aber auch das Nutzen (und wieder Erarbeiten) der Kreativität zuhause. Schreiben. Malen. Musik machen. Komponieren lernen – ich höre so viele Klänge im Kopf, wohin damit?

Ich werde die nächsten Phase mit der Analyse meiner Stärken  und Möglichkeiten befassen. Bin ich hirnrissig gewesen? Im Management sagt man ja auch, dass man das machen soll, was man gut kann; nicht das, was man nicht so gut kann.

 

~ von Waltkaye - 5. August 2012.

2 Antworten to “wieder abgeregt. wen wundert es…”

  1. Ja – nutze deine Kreativität für das, was dir Spaß macht. Gewinne die Freude am Leben zurück. Und erkenne, dass das Leben in dir liegt.

    P.

    • ich weiss, dass da ziemlich Kraft drin steckt. Aber ich weiss das rein kognitiv und aus der Erinnerung. Zuviel Schmerz liegt dazwischen – gerade der Wunsch nach Beziehungen – Freundschaft, FemDom, SMuC oder was auch immer – nur nicht das, was halt früher war: der absolute Einzelgänger privat. Interessant ist, dass ich beruflich diese Klippe extrem gut umschiffen kann. Da spiele ich meine berufliche Rolle. Habe Kontakt zu vielen Menschen. Kenne eine 4-stellige Anzahl persönlich. Aber eben nur beruflich. Es kippt, sowie es persönlich wird. Dann mauere ich mich ein, lasse kaum jemanden an mich ran. Ich mag z.B. auch, jemanden freundschaftlich zu umarmen. Trau mich aber nie. Weil ich immer Angst davor habe, dass es missverstanden werden könnte, dass eine Geste der Sympathie und Zuneigung falsch ankommt. Da muss ich einfach an mir arbeiten.

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