sanfte Spuren

Wie sehr Sehne ich mich nach vergleichbaren Erfahrungen

~ von Waltkaye - 1. Juli 2012.

3 Antworten to “sanfte Spuren”

  1. diese sehnsucht kann ich zutiefst verstehen und wünsche dir von herzen, dass sie gestillt werden kann!

  2. Spuren kann man nur selber hinterlassen und hinterlassene Spuren muss man wahrnehmen können. Nicht jede Spur wird auch als solche erkannt und angenommen.

    • ja… kennst du die frage: wo komme ich her, wo gehe ich hin? das ist eine für mich oft so existentielle frage, die ich – obwohl seit 30 jahren christ – noch heute nicht „für mich“ gut beantworten kann. (in der theorie sollte das wohl langsam heissen, dass ich von gott bin und eines tages hoffentlich im himmel lande… – aber mir fehlt jegliche sicherheit. interessanterweise kann ich das anderen menschen aber problemlos nahebringen, solange sie mich nicht mit mir selbst konfrontieren).
      also, diese grundsatzphilosophische frage stelle ich mir recht regelmässig. sicherlich wöchentlich, manchmal täglich. so wie meine suizidgedanken seit über 30 jahren da sind, mal stärker (täglich), mal schwächer (ca 1-2 mal die woche).
      das hat bei mir spuren hinterlassen, die ich im guten wie im schlechten sehe. in der klinik haben mit mitpatienten im positiven den feedback gegeben, dass ich starke antennen zum empfangen habe und sehr tiefe gespräche führen kann. vielleicht kann ich das ganze eines tages auch mal umsetzen und irgendeinem menschen helfen – dann würde sich das ganze auch „lohnen“ (ich meine im übertragenen sinn „sinn“ machen)

      und ja, verdammt noch mal, ich will selbst positive spuren hinterlassen. ich möchte weder als „Adolf H.“ bekannt sein, noch als „ein Sack Reis, der in China umfällt“ (und bedeutungslos ist). wer will das nicht? ich kenne meine momentan verschütteten gaben eigentlich recht gut; nur habe ich sie nie richtig privat genutzt, bis zum burnout immer nur beruflich.
      eine dieser möglichen spuren ist halt das internet, die pflege von websites. ich mache das schon lange – länger als die meisten auf diesem globus. als webmaster falle ich nicht mal mehr unter jugendstrafrecht, wenn man das so sagen will. aber das will keiner, dass ich unterstütze… da spielt leider meine erkrankung mit rein – ich sehe depris mal als solche – ich bin nicht immer ansprechbar und stecke den kopf oft in den sand. (früher ergriff ich lieber den stier bei den hörnern und war damit sehr erfolgreich im beruf).
      spuren sieht man so nicht (mehr). und doch – stichwort hoffnung – würde ich gerne wieder.

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