Hoffnung durch Abschied ersetzen

es ist schon komisch.

ich fühle mich trotz der nach wie vor vorhandenen einsamkeit besser, leichter. so als wäre es egal, ob ich noch das finde, was ich suche. und in der tat, ich kann es ja nicht ändern, das habe ich nun ein paar jahre lang gemerkt. also, was soll es…

hintergrund dieser leichtigkeit ist auch, dass ich mir einen termin gesetzt habe, wo ich die aktive suche beende. ist nun in 2 wochen soweit. falls sich nichts mehr neues entwickelt – und das bezweifle ich nach all der erfahrung – dann werde ich einfach keine femdom mehr suchen.

danach ist eine 2. phase des prüfens angesagt. „prüfet und das gute behaltet!.“ termin hab ich mal dafür auf april angesetzt.

fatalistisch wie ich bin, wird das ergebnis auch nicht anders ausfallen, als bisher. das, was ich unter freund verstehe habe ich nicht. es entwicklelt sich vielleicht eine freundschaft, aber da bin ich noch nicht sicher.  und mit freundschaft ist hier wirklich keine femdom gemeint. darüber hinaus habe ich noch 5 personen, die ich anschreibe und dann auch antwort bekomme. leider funktioniert es wohl nur in diese richtung, dabei mag ich diese personen menschlich sehr.

mal sehen, wie die ergebnisse im februar und im april sind. ich möchtge konsequenter werden, d.h. auch zu denen die hoffnung begraben, die sich bei mir nicht selbst auch mal melden. wem ich nicht wichtig bin, auf den will ich nicht mehr hoffen. hoffnung wird also durch abschied ersetzt werden.

im worst case habe ich dann ab april keinerlei private kontakt mehr. (und schon weine ich grad mal wieder).

aber was soll das jammern. ich habe erkannt, dass alles auf der welt ungerecht verteilt ist. die einen haben keinen guten job, die nächsten sind krank, manche haben halt keine freunde und andere haben alles „unverdient“ im überfluss. gott hat die welt in dieser unterschiedlichkeit geschaffen,  vielleicht in der hoffnung, dass wir menschen es ändern.

aber ich habe versagt. die pfunde, die ich habe (vom psychologen gemessener IQ reicht locker für mensa), habe ich nicht allzu sehr genutzt (ideen tauchen ständig auf versus deren geringer grad an realisieurng), das was mir wichtig wurde (beziehungen, in den letzten jahren) konnte ich nicht erreichen und habe auch nichts zum kompensieren.

abschied heisst auch: hinschauen, was bleibt. hinschauen, welcher freiraum besteht, und wie ich ihn füllen kann, so ich ihn denn füllen will. und vielleicht lass ich auch bewusst den freiraum zu und erzeuge ein loch.

~ von Waltkaye - 14. Januar 2012.

4 Antworten to “Hoffnung durch Abschied ersetzen”

  1. also, ich glaube, du weißt im tiefsten schon, dass du noch kontakte haben wirst nach april.
    mehr sag ich dazu jetzt mal nicht.

    aber ich schicke dir liebe grüße!
    pajaneda

  2. nun, dann weisst du sicher auch, dass du oben gemeint ist mit „es entwickelt sich…“
    und die übrigen – das sind die, mit denen ich sonst kontakt habe, aber leider meist aufgrund meiner anfrage. du kennst ein paar davon aus dem letzten bundestreffen. aber ich renne m.e. einem phantom hinterher. und trotzdem gebe ich mir noch bis april zeit. aber irgendwann ist schluss mit dem hinterher rennen und doch nicht erfolg haben. ich mag die anderen, aber ich bin da halt in keinster weise wichtig.

    • ja, das habe ich so aufgefasst, dass ich gemeint bin. und danke dir dafür, dass du es wahrnimmst und so schreibst. fühlt sich gut an.
      und ich hoffe, auch für dich.
      dass das andere dennoch da ist, ist mir bewusst.
      ich denk an dich.

  3. ein wamrherziges danke Dir

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