Was wenn

Was, wenn ich die im vorigen Artikel (und auch sonst mehrfach) angesprochene innere Einsamkeit einfach akzeptiere, und nicht mehr nach Kontakten, in und ausserhalb meiner besonderen Welt (SZ, SMUC), suche? Vermisst werde ich kaum, glaube ich – viel geschrieben, von wenigen zurück bekommen. Das Saldo ist negativ, ganz real betrachtet. Bin Störfaktor.

~ von Waltkaye - 25. Juni 2011.

7 Antworten to “Was wenn”

  1. Lieber Walt,

    du spinnst! Du bist doch kein Störfaktor und ich würde dich vermisssen, wenn ich nichts mehr von dir hören/lesen würde.

    Eine fette Umarmung, sigi

    • Liebe Sigi,
      die Anzahl meiner Kontakte, die ich ausserberuflich habe, geht langsam aber sicher gegen Null. Sofern ich nicht wohi nzu einem öffentlichen EVent gehe, passiert gar nichts. Daraus folgere ich, dass ich egal bin. Du als vermutlich letzte Leserin hast das noch bemerkt, aber wie gesagt, wenn ich nichts tue, passiert nichts. Keine Einladung, keine Mails, keine Anrufe. Selbst auf der smuccie webseite kann ich nach Feedback fragen und es passiert so gut wie nix (Ausnahme Joe). Ich bin oft genug 200 KM und mehr gefahren, um mich unter die Leute (Du weisst welche) zu mischen. Aber ich bin eine Randerscheinung, unsichtbar und scheissegal. Ich habe es jetzt kapiert, und verinnerlicht. Es wird sich nach mehr als 4 Jahren eine Änderung zu versuchen nichts ändern. 4 Jahre sind genug. Ich suche nicht mehr. Ich fühle mich weitestgehend aufgegben (Du nicht) und jetzt hab ich es auch selbst so gemacht. Ich suche keine FReunde mehr und auch keine „femme fatale“ (a la SZ). Ich stürz mich wieder in die Arbeit, wie früher, und mach halt das Beste draus, solange das geht.
      LG Walter

  2. Lieber Walt,

    du spinnst! Du bist doch kein Störfaktor und ausserdem: ich würde dich vermissen, wenn ich nichts mehr von dir hören/lesen würde.

    Eine fette Umarmung, sigi

  3. Lieber Walt,

    ich kenne das, es gibt nur wenige Freunde, die sich bei mir melden, meistens bin ich es, die die Initiative ergreift und die Freundschaft pflegt.
    Aber das ist mir meistens egal und ich gehe weiter auf die Leute zu und geniesse die Zeit mit ihnen.
    Von SMuC kann man nicht viel erwarten, das haben wir auch erlebt, an den Reaktionen, die kamen, als wir uns verabschiedet haben und heute fragt kein Mensch mehr nach uns, dabei haben wir sehr viel hinter den Kulissen für SMuC getan. Das kann frustrieren, muss es aber nicht, wenn man sich ein gesundes Selbstbewusstsein aufgebaut hat.
    Man darf nicht viel von anderen erwarten habe ich gelernt.

    Liebe Grüße und eine dicke Umarmung, sigi

    • und doch scheint es der bessere Weg, das allein sein zu akzeptieren.
      Die letzte Freundschaft (ich kann mit gutem Gewissen sagen, es waren in meinem Leben genau 2 Freunde vorhanden) hat sich nach dem Studium verflüchtigt: grösserer Ortswechsel, Familie, anderer beruflicher Weg (vielleicht auch Neid seitens des anderen über meinen beruflichen Weg). das ist bald 20 Jahre her.
      Erst in den letzten Jahren überkam mich das Verlangen nach Freundschaft, und auch nach den Themen von smuc. Aber das lange Suchen nach beidem muss ein Ende haben, es ist einfach kräftezehrend und zieht mich nur herunter; und wenn es halt nicht erfolgreich geht, dann Schluss auch ohne Erfolg.
      Bleibe also bei mir und muss lernen, wieder nur (und ausschliesslich nur) in mir zu ruhen. Leider muss daher mein Heil im Beruf suchen, was einen Wechsel meines Wertesystems bedeutet..Schade. Aber da werde ich all Kraft investieren, um wieder so erfolgreich zu sein wie früher.
      Macht Euch also um mich keine Sorgen und auch keine Gedanken.
      LG

  4. Walt,

    mich ärgert hier wieder einmal deine Absolutheit in den Aussagen.
    Ehrlich, du stößt mich (und vermutlich nicht nur mich) damit vor den Kopf, wenn du sigi schreibst, dass sie die einzige, letzte Leserin hier ist. Denn du weißt genau, dass das nicht stimmt.
    Du weißt, dass ich Kontakt suche, dir Mut zu machen versuche, dich zu Treffen einlade und mich freue, wenn du da bist. Ja, ich kann dir nicht Femdom sein, uns verbindet keine Freundschaft nach der kurzen Zeit, die wir uns kennen – aber dennoch ist Kontakt da und der geht durchaus auch von mir aus.

    Wenn ich dann solche Worte aber lese, dass du allen eh egal bist, sich niemand um dich schert, keiner auf dich zugeht – ja, wie soll ich mir dann vorkommen?
    Werde ich denn wahrgenommen in meinem Bemühen um dich? Du negierst das total, indem du so verallgemeinernd schreibst.

    Und wenn du das nicht nur bei mir so tust, sondern das – wie es mir scheint – eine Haltung geworden ist bei dir, dann verstehe ich, dass sich die anderen, die du hier anklagst, zurückgezogen und aufgegeben haben, sich um dich zu bemühen.
    Denn egal, was man (und sicher, ich hab nur für mich Erfahrung damit, aber so absolut wie du dich ausdrückst, vermute ich nun mal, dass du auch mit anderen so umgehst, daher schreibe ich bewusst „man“) einsetzt: Du siehst es negativ, weil es deine Erwartungen nicht komplett erfüllt.
    Du nimmst die einzelnen Schritte nicht an, ja weist sie zurück und verurteilst sie sogar, weil die Leute mit dir durch die kleinen Schritte noch nicht an dem von dir erwarteten großen Ziel angelangt sind.
    Dadurch aber machst du es so schwer, ja unmöglich, weitere Schritte zu dem Ziel zu gehen. Man gibt irgendwann auf, wenn einem bei jedem Schritt gesagt wird: Du machst ja gar keinen. –

    Und dann, wenn die anderen so weit zurückgestoßen wurden von dir, dass sie aufgeben, fühlst du dich bestätigt in deiner Annahme, dass ja eh niemand etwas mit dir zu tun haben will.

    selffullfilling prophethy – du wirst schon davon gehört haben. In meinen Augen ist es das, was du betreibst auf selbstzerstörerische Weise. Schade!

    Sorry, für die überdeutlichen Worte, die ich dir hier gelassen habe. Du kannst sie gerne löschen, wenn sie dich stören. Aber sie mussten raus.
    (Im übrigen: Wenn es mir komplett egal wäre, was mit dir ist, hätte ich hier nicht geschrieben.)

    Gruß,
    Pajaneda

    • Ich habe erst mal drüber nachdenken müssen, was Du schreibst.

      Es macht mich betroffen.

      Ich bedauere, Dich und andere zu verletzen. Das ist nicht mein Ziel. Ganz im Gegenteil.

      Warum bin ich so „absolut“ und „vor den Kopf stossend“? Vielleicht hängt das mit mehreren Dingen zusammen: mit der Wahrnehmung meiner sozialen Beziehungen und den Hoffnungen, vor allem aber auch den gestorbenen Hoffnungen. DU kennst mich erst recht kurz persönlich – meine Suche nach Freunden (und Femdom) ist schon wesentlich länger, und wie ich meine erfolglos. Aber vielleicht nehme ich das falsch wahr.

      Jedenfalls ist aus meiner Sicht es schon eine „unendliche Geschichte“. Mein Manko, soziale Kontakte herzustellen, rührt von einer nicht gelungenen Sozialisierung durch meine Eltern her. Die Story möchte ich hier nicht ausbreiten – da ich hier im öffentlichen Raum antworte, möchte ich gewisse Dinge aussparen, die eine Identifikation ermöglichen würden – gerne aber persönlich im Gespräch oder per PN, falls Interesse.
      Dieser Aspekt (Sozialisierung) kommt in der Therapie (seit der Klinik) stark zum Ausdruck. Es hat etwas gefehlt, der „kleine Waltkaye“ wurde nicht beachtet (und manchmal frage ich mich, ob überhaupt geliebt). Gleichzeitig wurde er eingesperrt, innerlich und äusserlich. Er hat sich angestrengt mit allerlei Dingen, doch nie das Ziel erreicht, sich geliebt zu fühlen. Wertschätzung ging über Leistung, aber die richtige Leistung im richtigen Umfeld konnte ich meinen Eltern wohl nicht erbringen.

      Klingt bescheuert…, oder?
      Kann ich gerne im Gespräch darlegen.
      Ich bin dadurch misstrauisch, wenn mir jemand Sympathie bekundet. Meint er/sie wirklich mich? Suchend nach Indizien, die es bestätigen könnten, wertgeschätzt zu sein, nicht wegen der Leistung sondern wegen des Menschen. Indizien, wie man ruft sich an, man kriegt eine PN oder einen Anruf, wenn es einem schlecht geht (siehe Postings über Suizid), mal eine Einladung etc. Und doch, wenn es passiert, fehlt mir der Mut. Denn es gab eine Zeit, da war ich nicht negativ, und trotzdem erfolglos.

      Ich habe gelernt, dass ich Wertzschätzung durch meine Arbeitsleistung bekomme. Das ist in der Arbeit so, und ich erfahre es (leider) auch im privaten. Die meisten Dinge, die passieren (privat) sind wegen Webseiten, die ich pflege.
      Wenn ich um Hilfe rufe, konkret in der Kirche bei sog. „Seelsorgern“ (der Fachbegriff ist Pfarrer), dann wird entweder gesundgebetet (früher an anderem Orte), oder gar nicht wahrgenommen (hier wo ich jetzt schon lange lebe, selbst bei schriftlicher Bitte um Kontaktaufnahme). Psychische Defekte sind halt nicht schön, sie machen es anderen schwer, Dir, den Leuten aus dem Kreis, der Kirche etc.

      Ich weiss nicht, wie ich das ändern soll. Therapie letzte Woche ergab: mach kleinere Schritte und versuch ein Feedback zu bekommen (sihe Posting in der SZ). Bin gespannt auf potentielle weitere Feedbacks. Und trotzdem nagt der Zahn der Hoffnungslosigkeit. Warum sollte sich gerade jetzt was ändern? Du siehst, ich bin wieder bei obigen Punkt.

      Daher bin ich an den Punkt gekommen (siehe neuere Postings hier im Blog), ggf. alle Kontakte abzubrechen. Therapeutin hält das für falsch, meint aber, dass ich bei den Smuccies, in Waiblingen etc vielleicht wirklich keine Chance habe, und mir allenfalls was anderes suchen soll. Ich bin wiederrum der Meinung, dass dies der einzige Ort ist, wo ich mit meinen Themen endlich einmal authentisch sein kann. WO sonst finde ich die Kombination aus Glauben und BDSM?

      Ich werde weiter über Deine Worte nachdenken, das ist fürs Mal eine erste Antwort.

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