Nachts gehen Vampire rum – und ich verletz mich wieder selbst

Schlechte Nacht gehabt. Nein keine Vampire, aber den Dämon der Einsamkeit, den spüre ich immer stärker. Der Geist der Verzweiflung. Der Teufel, der mich handlen gebietet. 

Man ist einsam, selbst wenn man unter Menschen ist. Kann keinen Kontakt herstellen, sich nicht artikulieren. Aber, meist bin ich sowieso auch rein physisch allein, nachdem ich in der Arbeit reichlich „abgekoppelt“ wurde, hat es wenig Kontakte dort. Zuhause – abgesehn von Familie – nichts. Ich habe es nicht geschafft, aus der Therapie heraus den Schwung mitzunehmen und neue Kontakte zu suchen. Meine zaghaften Versuche sind versandet. Muss ich dieses Wochenende feststellen. Diese Nacht. Einsame Nacht. Meine Liebste ist weg, ich liege vor der Kiste, schlafe, wache, grüble. Komme dann an den Punkt, mich wieder spüren zu wollen. Ich WILL Leben, aber ich merke, dass dieses Leben in der jetzigen Form auch (wieder) bedeutet, dass ich mir Schmerzen zufüge. Mein Kopf habe ich mittlerweile blutig zerkratzt. Ausserdem mit einem Schraubenziehen, der grad da lag (ich habe heute einen DVD Laufwerk völlig auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt, komische Freizeitbeschäftigung) , auf mich eingestochen.

Ich bin das erstemal nach der Therapie wieder an dem Punkt, dass ich das Gefühl habe, das Leben gibt mir nicht das, was ich brauche, und ich kann suchen solange ich will, es wird keinen Erfolg geben.

~ von Waltkaye - 6. Februar 2011.

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