krampf

merke, wie sehr ich momentan wieder am krampfen bin.

nicht so sehr in der arbeit (obwohl da der druck stetig steigt – die zahlen müssen halt stimmen, und ich spüre gewisse verdrängungsaspekte (angriffe?)).

aber vor allem ist es hier zuhause: wenig ruhe zu finden, weil immer was los ist und immer noch was erledigt werden muss;  auch weil ansonsten einsamkeit wieder das mandat genommen hat… und, no sex… und, „die“ kirche ist tot (es ist nicht mehr „meine“). sie bemerkt mich nicht (vermutlich nicht mal, wenn es keine steuern mehr gibt)… und freunde – sehr wenig, nach der klinik zuhause 0, aber noch kontakt mit einer ehemaligen mitpatientin, mehr leider nicht. 

am schlimmsten ist die einsamkeit in der eigenen gefühls- und gedankenwelt. das nicht mitteilen können. das keinen (für meine themen) empfänger zu haben. meine liebste gibt sich viel mühe, aber es gibt doch einiges zuviel, was in mir bleibt, was sie nicht versteht.

ich versuche, das beste draus zu machen…

~ von Waltkaye - 18. Januar 2011.

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