Schlechte Gefühle heute. Schlechtes Wetter. Schlechte Welt.

Sass den ganzen Tag in einem Event. Hab mich nur noch schlecht gefühlt. Ständig die Gedanken um Ausstieg gekreist. Vor den Zug werfen. Giftpilz essen. Gegen ne Mauer fahren. Irgendwie ist alles verfahren. Ein Teil in meinem Job macht mich krank. Der Teil, für den ich eigentlich den Job mache, ist immer weniger geworden. Klar will mein Chef was ändern. Ich hoffe es. Aber was wird das sein? An den Parametern, die den Job mühevoll machen, wird er nicht drehen (können).

Dazu noch ein Kunde, dem man es einfach nicht recht machen kann. Ein echter Besserwisser. Der es einen spüren lässt. OK, sein Recht als Kunde. Allerdings ist er selbst auch nicht gerade untadelig – aber DAS darf man einem Kunden nicht zeigen. Zumal ein Banker, ein „guter“ Kunde. Sind denn alle Banker so unmöglich arrogant? Ich will sofort meine Steuergelder zurück.

Bleibt also als Option der Jobwechsel. In meinem Alter, in meiner Branche, zudem nach ein paar Jahren nicht mehr im angestammten Tätigkeitsfeld (siehe Jobdrift oben). Und mit langer Kündigungsfrist – wer würde denn dann schon einem einen Job anbieten, wenn man ewig drauf warten muss?

Ich fühle mich einfach wie eine Maus in einem Käfig. Oder ne Ratte, im Labor. Jedenfalls aussichtslos. Ein scheiss Gefühl. Ich hoffe, morgen ist es wieder etwas besser.

~ von Waltkaye - 29. Juli 2010.

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