Geburtstage sind einsame Tage

Zumindest bei mir. Dieser Tage also den solchigen gehabt.

Gratulation: meine 3 hier und noch mein Schwiegervater per Telefon – dazu eine Email von 2 Bekannten (danke S & C) und mein Chef schriftlich. Gut, dass es Conrad gibt (den Elektronikversand), ein lokales Geschäft (Herreneinkleider) sowie Cuthul Anko Quiy (SZ) – die haben die Zahl der Gratulanten (2 mit Gutscheinen auch noch) glatt auf 10 hoch getrieben.

Aber ich weiss – ich bin immer komplizierter geworden. Ich hab mich selbst immer mehr isoliert. (Allerdings gab es auch nur wenig Leute, die überhaupt nach mir gefragt haben.) Für Freundschaft ist da ja augenscheinlich kein Platz. Kein Verständnis. Keine Gelegenheit. Es leben die Einsamkeit des Geburtstages. Wenn man geboren wird, sind ja auch meist nicht mehr als 3 Leute dabei (Mutter, Hebamme, ggf. Vater). Und – im Sterben ist man auch allein. Übrigens _jeder_. Kein Gott da („Mein Gott warum hast Du mich verlassen?“ heisst es ja in der Bibel). Und, diejenigen, die vielleicht in der Nähe sind – kriegen es doch nicht mit. Man feiert das Leben allein und stirbt auch allein.

Ich krieg den Geburtstag in der Tat schon seit einigen Jahren nicht mehr klar. Es ist jedes Mal nur noch ein gefühltes Trauerspiel. Verlust an Jahren, an Möglichkeiten, verpasste Chancen, und eben allein sein – auch und gerade am Geburstag. Man (ich) ist es der Mühe nicht wert…

~ von Waltkaye - 18. Juli 2010.

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