Was lohnt sich im Leben?

Summa summarum: nur meine Familie (trotz mancherlei Problemen)

Alles andere: nicht.

So fühl ich mich gerade: Das Leben ist nur eine Plackerei, ohne Aussicht auf echte innere Freude. Man kann dem irgendwas äusseres entgegensetzen versuchen – es bleibt doch nur hohl. „Geniesse den Moment“ – so wahr wie gleichzeitig falsch. Mehr ist nicht als der Moment, wenn er denn kommt, oder ich ihn bemerke. Nachhaltiges Glück?

Wer hat behauptet, das Leben müsste schön sein? So ein Schwachsinn. Es mag für einige schön sein, und für andere eben nicht.

Der Lohn des Lebens? Im Leben? Danach? Ich weiss es nicht. Ich denke, es gibt keinen.

Wir haben grad Pfingsten. Als Christ sollte ich mich freuen, oder? Ich kann es einfach nicht annehmen.

Und doch: „…von uns verlangt, mehr zu sein als wir sein möchten, warum protestieren wir so sehr? Wir lehnen uns auf, weil wir wissen, dass wir mehr sind als das, als was wir uns sehen, dass wir ständig danach streben müssen, mehr zu sein als wir sind, [..]. Gott verlangt das von uns, selbst wenn wir mit Ihm streiten“ (Eugene Borowitz: Facing Up to It) Ein wenig aus dem ursprünglichen Kontext gerissen – aber doch auch im relevanten Kontext hier.

~ von Waltkaye - 24. Mai 2010.

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