SVV / SZV

Selbstverletzendes oder selbstzerstörerisches Verhalten:

kann es sein, dass es einem auch Halt und Geborgenheit gibt?

Ich hab mir jedenfalls nach längerer Zeit wieder selbst Schmerzen zugefügt, um mich zu spüren. Um meiner Frustration Raum zu geben. Hatte ein halbes Jahr lang geplant, zu einem Workshop vom AK SM und Christsein zu gehen. Mir hat aber meine Liebste vor Wochen ein absolutes NO gegeben -es ist halt nicht ihr Thema und auch nicht ihr Problem.

 Seitdem schieb ich den Schmerz in mich rein. 10 Kilo zugenommen – in 6 Wochen. Diese Woche Montag (Paartherapie) meinte sie, sie würde mitgehen. (Ich habe das nach dem No-Go gar nicht mehr angesprochen – ich war wochenlang regelrecht sprachlos und in mich verschlossen). Ich also erfreut. Gestern (Donnerstag) wieder ihr No-Go, sinnvoll begründet (äussere Umstände erfordern ihre Anwesenheit halt doch zuhause). Heute abend hätte ich losfahen sollen oder können. Aber der Schmerz sitzt einfach zu tief.

Was also mach ich? Ich verziehe mich in meine Höhle. Hobbymesser und Schraubenziehen liegen bei mir am Arbeitsplatz… Und los gehts. Kann es erst jetzt, nach dem ersten physischen Schmerz, artikulieren. Aber es wird nicht dabei bleiben. Denn im Schmerz bin ich bei mir, ganz bei mir. Spüre mich. Fühle mich ein wenig gehalten. Komisch, nicht wahr?

~ von Waltkaye - 23. April 2010.

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