Zerissenheit tut aber lange weh

In Ergänzung zum vorherigen Eintrag…

Wochenende ist so gut wie gelaufen. Habe es mal wieder vergeigt. Zu spät liebe Menschen kontaktiert, in der Hoffnung, dass man zusammen was unternehmen kann. Aber andere müssen ja auch planen. Ich stelle es einfach falsch an. Fühle mich wieder ein bischen deprimierter. Das Wochenende ist irgendwie nicht viel gutes gewesen, von der Tatsache abgesehen, dass ich nach Stuttgart bin. Aber heute fühlt sich bescheiden an. Freitag abend dito. Gestern eben zu spät für K. & S.

Arbeit scheint mir heute die einzige Möglichkeit, aus dem Sumpf herauszukommen. Vielleicht sehe ich das morgen anders, wer weiss. Aber momentan ist es wie eh und je: lieber den Stress der Arbeit, selbst wenn es negativ ist, aber es hilft, dem Frust zu entkommen, als den Frust zu haben, weil man mit sich und seinem Leben nicht zufrieden ist. Manchmal ist Weglaufen doch der bessere Weg?

~ von Waltkaye - 29. November 2009.

6 Antworten to “Zerissenheit tut aber lange weh”

  1. es bist nicht DU, der es „falsch“ macht, es ist die krankheit, die dich zu dem macht, was du bist. sie macht egozentrisch. sie macht böse. sie macht unbeholfen. sie macht zerrissen. sie macht einsam.
    der weg da raus ist nicht arbeit, zumindest nicht die, die du meinst. vielleicht ist es bei dir eine andere therapie, psychiatrisch und psychologisch kombiniert, oder ein stationärer aufenthalt, bei dem du zum einen auf deine medis richtig eingestellt wirst und zum anderen lernst, mit dir umzugehen und wieder über deinen eigenen tellerrand zu schauen.
    vor allem aber wäre es an der zeit, mal eine richtig gute umfassende beratung zu bekommen. bitte deine frau um hilfe, oder deinen arzt. sprich alles aus. nicht nur hier, auch dort.
    hier lesen es menschen, die helfen wollen, aber nicht können.

    • Therapie habe ich begonnen. Vorher sah es noch düsterer bei mir aus – vergleich die Einträge am Anfang meines Blogs…
      Direkt helfen kann man wirklich nur im direkten Kontakt, da hast Du recht. Und trotzdem ist jeder hilfreich, der dran denkt, mitfühlt, betet,… und ein Zeichen gibt. Danke!

  2. Kann Kopfgefickt zustimmen.

    Vielleicht kann es dir für dein nächstes Wochenende eine Hilfe sein heute oder morgen schon etwas mit anderen zu planen….

    • ich muss es jedenfalls versuchen. Über die WOche ist bei mir halt so viel los (die Hölle), dass ich abends KO ins Bett falle. und am wochenende dann ausgelaugt bin, und meist meine spärlich vorhandenen Bekannten schon was anderes machen. Aber ich muss diese Schleife durchbrechen, anders geht es nicht.

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