Eine (andere) Lösung für meine Probleme?

Heute kam mir der Gedanke, dass die einfachste Lösung einfach arbeiten sein könnte. Ich meine damit „soviel wie möglich“. Solange ich unter Vollgas stehe, denke ich nicht über mein Leben nach, und bin in dem Sinne auch nicht einsam. Wie kann man einsam sein, wenn man vor lauter Arbeit keine Zeit fürs sinnieren hat?

Meine Liebste meinte vorhin auch, ob ich ihr nicht am Wochenende mehr Arbeit abnehmen kann, damit sie endlich ihre PC Kenntnisse aufbauen kann. Ich denke, es gibt mir einen klaren Indikator, welchen Wert ich verkörpere – das braucht jetzt nicht tragisch zu klingen, sondern eher realistisch. Wenn „mein“ Wert halt meine Arbeitskraft ist, dann ist es das beste, genau diesen Wert zu nutzen. Abschied von allem anderen eingeschlossen.

Mal nachdenken. Ist ja auch drastisch – emotionaler Suizid.

Aber es scheint mir nach allem, was ich erlebt habe an „Hilfen“ – meist ein Draufhauen – das beste. Und die „erste“ Lösung steht mir dann immer noch zur Verfügung.

Nun ja, auch heute hab ich mich allein gefühlt, auch beim Nachhause-Kommen. So lieb ich meinen Schatz habe, so wenig kann sie mir weiterhelfen. Sie versteht mich nicht wirklich. Und ich kann mich nicht besser ausdrücken. So isses halt

~ von Waltkaye - 9. Oktober 2009.

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