High Voltage – Faradayscher Käfig

Nach dem Stress am Dienstag ging es MI und DO genauso weiter. Kaum zuhause – ins Bett einschlafen – kaum aufgestanden – zur Arbeit. FR war etwas relaxter, um Luft zu holen. SA wieder volles Program morgens bis gegen 20.00.  

Übrigens, den Preis für Freitag zahle ich heute. Es stehen sicher auch am heutigen SO noch so 3-4 Stunden Arbeit an.

Das Interessante an all dem ist, dass ich unter Strom stehe und es mir einigermassen gut geht. Nur keine Pause machen und dann abstürzen… (? – sollte ich wieder mal hinterfragen, wenn es mir schlecht geht). Aber gleichzeitig ist meine Arbeit auch mein Faradayscher Käfig:

Volle Power – alles läuft – aber ich bin eingeschlossen im Käfig, allein.

Ich fühle mich dementsprechend auch reichlich gespalten. Arbeit abwicklen, gibt manchmal auch ein gutes Gefühl (nicht ständig zugegebenermassen – die Wirtschaftslage und einige Kunden sind dementsprechend) . Aber das allein sein… shit. Ich habe neulich das Thema Freunde schon mal betrachtet und nochmals drüber nachgedacht. In der Tat ist dieses Blog momentan der einzige Kanal, mit dem ich (auch noch anonym) mit anderen Menschen ausserhalb der Arbeit im Kontakt stehe.

Mehr ist nicht. Eigentlich schade. Bin ja selbst schuld. Wer interessiert sich schon für mich, ernsthaft und nachhaltig, mal von meiner Familie abgesehen? Keiner ausser Euch, meine geschätzten Leser.

~ von Waltkaye - 4. Oktober 2009.

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