Männer – Frauen / Gefühle – Depressionen

Langsam krieg ich schon den Rappel… Als depressiver Mann muss man also seine Probleme lösen, während Frau des öfteren erstmal bemitleidet wird, Rat bekommt etc… Wehe, man löst seine Probleme nicht möglichst im Alleingang – dann wird man selbst in Foren für Menschen mit Problemen blöd angemacht oder totgeschwiegen. Vielleicht bin ich auch einfach am falschen Ort?

So empfinde ich es jedenfalls an 2 Stellen in meinem Leben, wo auch und überwiegend Frauen in einem geschützten Kontext (Forum und christlicher Kreis) von meiner Depression wissen. Das Männer da oft nicht weiterwissen – das weiss ich ja selbst…  Aber ich kriege das Gefühl, wir Jungs haben es da schwerer – durch Ausgrenzung. Ich verfolge selbst einige Threads von anderen Leuten mit Depression u/o Suizid-Gedanken, ich scheine da nicht der einzige zu sein, dem es hinsichtlich der Kommunikation so geht.

Mädels: behandelt doch die depressiven Männer auch mal als Mädels, wie wäre es?

Gibt es Untersuchungen zu diesem Geschlechterunterschied? Würde mich jetzt brennend interessieren. Was kann so ein Jammerlappen schon anderes erwarten? Den Spagat zwischen aufgeklärt und soft einerseits, und dann doch ganzer Mann und Anlehnen dran, das sollen wir schaffen… Aber wehe es klappt nicht

~ von Waltkaye - 12. September 2009.

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