Jahrestag… und einsam

Vor rund 2 Wochen hab ich über meinen bevorstehenden Jahrestag geschrieben – mittlerweile liegt der hinter mir.

Es ist genau das passiert, was immer passiert. Also nix. Wieder gearbeitet, wie immer zuviel. Meine 2 Gratulationen bekommen (ja 2), meine Tochter hatte es vergessen. Der Rest – die Familie ist ja sonst sehr klein und im Altersheim, also war da auch nix. Freunde? Wussten es eh nicht – hab ich eigentlich Freunde?  Hatte auch niemanden eingeladen…wozu auch…mein „Wert“ wird wohl (von mir) über meine Arbeit definiert. Nur wenn ich kräftig ranklotze, bin ich (mir und anderen) was wert. Daher „nur“ mit Frau „gefeiert“ – d.h. wir haben zusammen gearbeitet.

Ich habe irgendwie alles falsch gemacht in den letzten Jahren: fühle mich einsam. Ich kenne – privat – kaum jemanden, dafür meine Auftraggeber, Kollegen etc. Aber die auch nicht gut.

War auf dem Rückweg vom Arbeiten (meine Frau neben mir im Auto) reichlich deprimiert. Sie meinte, der Stress vom Arbeiten wäre halt auch viel gewesen. Dabei sieht sie meine Probleme nicht wirklich – kann oder will sie nicht sehen. 

So in der Mitte des Lebens macht man also Zäsur. Oder am Ende… ich weiss grad nicht, wozu ich mich entscheiden will: Mitte meines Lebens, oder kurz vor dem Ende? Ich träume davon (Tagträume!), mir die Pulsadern aufzuschneiden.

Wie jedes Jahr werde ich also auch drüber nachdenken, dem oder mir ein Ende zu setzen. Und nix geschieht. Shit

~ von Waltkaye - 18. Juli 2009.

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