Arten, Suizid zu machen: 4. Verbluten

Als Gelegenheitsbastler hat man ab und an die Flex in der Hand. Bei morbiden Tagen denke ich schon mal dran, was wäre, wenn ich abrutschen würde… Mit der Trennscheibe in den Arm oder Bauch.
Autsch – das ist wohl ein gutes Gedankenspiel – aber für die Realität bin ich dann doch zu sehr Weichei…

Aber, mit einem Skalpell ist das dann doch wieder verführerisch.

Wie würde es sein, den Lebenssaft aus sich herausströmen zu lassen? Angenehmer schwächer werden? Oder schmerzhaftes Versagen und Japsen nach Luft…?

 

 

Das Gefühl beim Verbluten stell ich mir sehr ambivalent vor. Geschüttelt von den Gefühlen, es doch nicht zu tun, und der Gewissheit, es ist soweit. Dann den Blutdruck so weit gesunken zu haben, dass der Körper nicht mehr kann (vermutlich auch nicht gerade angenehm), der Geist ist aber noch einen Hauch da… für einen Moment. Und dann wegdimmen… Hat jemand damit schon Erfahrung?

~ von Waltkaye - 8. Juni 2009.

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