Spannendes Leben

•26. September 2016 • Schreibe einen Kommentar

Neue Lampe aufgehängt. Keine Sicherung rausgemacht. Nix passiert… aber wollte mit dem Feuer spielen.
Einsame Abende halt.

Schlaflos

•25. September 2016 • Schreibe einen Kommentar

In ca 3 von 7 Nächten habe ich Einschlafprobleme. So wie jetzt. Knapp 02.00, Grübeln ist angesagt. Was soll’s. Ich kann es nicht ändern, oder nur durch Massnahmen, die familiär Tradition haben, aber familiär weh tun. Und so bleibt mir als Alternatibe nur die Selbstverletzung zum Abbruch des Grübelns, seelisch oder physisch. Oder einfach viel Arbeit. Ich steh auf… Dafür komme ihc morgens schlecht raus. Was soll’s. Das Leben ist doch nur eine Abfolge von bitteren Momenten und durchkämpften Tagen.  Freude? Wird Luxusgut. Was soll’s. 

Ein Hoch auf uns… auf diese Schaaahbe

•24. September 2016 • Schreibe einen Kommentar

Abends allein
im Hotelzimmer

Durch
das
offene Fenster
dringen
wehklagende
Zigeunerweisen
vermengt mit
deutschem Lachen
und um die Ohren
gehauene Wortfetzen
in mein
mit schmalzigem Küchendunst
geschwängertes Zimmer

Auf
dem abgetretenen
Holzfußboden
entdeckte ich einen einsamen
Wanderer

Eine
dicke
fette
Küchenschabe

Mit
einem kräftigen
Schluck Sljivovica
spüle ich alles hinunter

© Manfred Poisel
(*1944),  Quelle: »und stürzen ins Paradies«

Ich bin ein Berl… Nighthawk

•22. September 2016 • Schreibe einen Kommentar

1200px-nighthawks_by_edward_hopper_1942

Es braucht nicht vieler Worte. Nur dieses eine Bild. Separation. Isolation. Einsamkeit. 1138 mal THX @ E.Hopper.

So treffend

•19. September 2016 • Schreibe einen Kommentar

Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein —
Wohl dem, der jetzt noch – Heimat hat!

Nun stehst du starr,
Schaust rückwärts ach! wie lange schon!
Was bist Du Narr
Vor Winters in die Welt – entflohn?

Die Welt – ein Tor
Zu tausend Wüsten stumm und kalt!
Wer das verlor,
Was du verlorst, macht nirgends Halt.

Nun stehst du bleich,
Zur Winter – Wanderschaft verflucht,
Dem Rauche gleich,
Der stets nach kältern Himmeln sucht.

Flieg’, Vogel, schnarr’
Dein Lied im Wüsten – Vogel -Ton! —
Versteck’, du Narr,
Dein blutend Herz in Eis und Hohn!

Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein,
Weh dem, der keine Heimat hat.

Friedrich Wilhelm Nietzsche

Leben im Nebel

•13. September 2016 • Schreibe einen Kommentar

Seltsam, im Nebel zu wandern! Einsam ist jeder Busch und Stein, kein Baum sieht den andern, jeder ist allein. Hermann Hesse

Nein, das Wetter hier ist schön. 29 Grad heute im Büro.

Hier in meiner neuen Wohnung merke ich, dass ich nicht wirklich kontaktfähig bin. Jeder Abend läuft gleich. Internet, lesen und forschen. Und die Erkenntnis, weder ein guter Mensch noch Vater noch Ehemann zu sein. Noch ein Freund, Kumpel, Kamerad. Einfach nur schizoid.

Was ist los in mir?

•8. September 2016 • 1 Kommentar

Gestern hatte ich das erste Mal etwas Angst um meine Physis, meine Gesundheit. In meiner emotionalen Lage durchaus ein gutes Zeichen, früher wäre mir das egal gewesen.

Trotzdem, nun teile ich meine Sorgen. Mittin in der Arbeit, kein Stress, macht es kurz fühlbar Klick in meinem Kopf, und dann habe ich rund 10 Minuten lang ein Doopelbild. Dermassen versetzt, dass ich nix lesen oder sehen kann. Etwas heftiger noch als das Bild.

Heftiger Kopfschmerz binnen kürzester Zeit. Danach verschwindet es wieder. Trotzdem auch jetzt noch leichter Kopfschmerz. Panik…

Rückenprobleme? Verknackst? Doch ans Stresslimit gegangen? Beginnende MS? Aneurismas? 

Ich hoffe, es war nix ernstes. 

 Quelle: http://www.augenarzt-gruber.at/doppelbilder.html