Herzschlag

•9. August 2016 • Schreibe einen Kommentar

Neben dem Schlagen meines Herzens 

ist das Flüstern meiner Seele

eine Dissonanz zwischen 

gefühltem Leid und ersehnter Erlösung.

~
In manchen Momenten jedoch

– poch poch poch –

schreit es lautlos in mir

~

An stillen Momenten, minuten, Stunden

der schmerzhafte Seelenschrei

~

Erlösung, so fern und doch so nah
.

•8. August 2016 • 1 Kommentar

Mir geht es nicht gut, wenn ich abends allein bin, so wie heute. Ich versuch mich zu beschäftigen. Trotzdem kommen immer wieder quälende Gedanken. Nichts wert zu sein. Usw… Ihr kennt das ja von mir.

Wenn ich die Muster im Elternhaus und davor sehe, warum setzt sich das immer eeiter fort?  Ist Depression vererbt? Abschalten. Stop. Am besten Atosil einwerfen umd schnell schlafen.

Nur ein Spruch

•4. August 2016 • 1 Kommentar

Ich habe Sehnsucht nach einer Heimat, von der ich nicht weiss, ob sie überhaupt existiert. Ein Ort, an dem mein Herz erfüllt ist von Frieden, mein Körper geliebt wird auch mit Makeln und meine beiden Seelen verstanden und geschätzt werden.

Internet, verkackt

•3. August 2016 • Schreibe einen Kommentar

tNun hab ich seit kurzem InternetU (neue Wohnung s. Post juli) und stelle fest, was an wertvollen Kontakten in der letzten Zeit auf der Strecke geblieben ist. Ich Arsch.

Heimat

•9. Juli 2016 • 2 Kommentare

Wo ist eigentlich meine Heimat?

So ganz klar ist mir das grad nicht. Wenig Zeit mit der Familie. Viel weg…

Habe zu Monatsbeginn eine Wohnung in der Nähe der Arbeit bezogen, d.h. ich bin noch am Einrichten. Dort (noch) kein Internet, kein TV, kein Telefon (auch noch Handy im halben Funkloch). Die erste Nacht habe ich gar nicht geschafft, ich war so daneben, dass ich dann noch zur Familie gefahren bin. Mittlerweile aber dann doch einige Male übernachtet – muss halt noch Bett aufbauen und Möbel besorgen.

Über all dem spüre ich, wie einsam ich mich fühle. Innerlich. Äußerlich. Wie mich nach wie vor Groll umtreibt über das Arschloch von Kollegen. Die Gefühle sind momentan heftig. Dazu der (noch kleine) Kampf mit den deutschen Behörden. Beim „Austragen“ als „kein Wohnsitz in Deutschland“ war das einfach – im Rathaus hieß es, dass es aufgrund des deutlich verschobenen Lebensmittelpunkts (ca 24 Tage am neuen Ort, 6 am Alten pro Monat) klar war. Danach, auf dem Finanzamt genau das Gegenteil. Steuern müsse ich dann aber doch noch in Deutschland zahlen. Einen größeren Schwachsinn gibt es nicht: „kein Wohnsitz“ aber Steuern zahlen.

Davon abgesehen: ich komme kaum aufs Blog oder anderes, da die Firma sehr strikt im Internet ist (es wird alles gemonitort), Facebook geht erst gar nicht; und Bloggen, IM schicken oder so möchte ich nicht, solange ich keinen privaten Zugang habe.

Wie ich das hier so schreibe, merke ich wieder diese Gefühl der Einsamkeit. Ich kann manche Sachen nicht mit meiner Frau teilen. Für mich durchaus wichtige Sachen. Aber es geht ihr gegen den Strich. Ich fühle mich in mir eingesperrt und gleichzeitig ausgesperrt.  Aber eigentlich, wenn ich ehrlich bin, ist es das Lebensgefühl meines ganzen Lebens. Es war nie anders. In der Therapie in der Klinik vor einem Jahr hieß es ja, ich bin chronisch suizidal. Lustiger Ausdruck. Aber scheint zu stimmen. Und – nachdem ich dem doch lange nachgegangen bin und auf die schmerzhaften Punkte meines Lebens geschaut habe, merke ich, dass dieser Wunsch, tot zu sein, stark mit der genannten Einsamkeit, dem Eingesperrt sein in mir selbst, zusammenhängt. Kein Ausdruck für die Wünsche, Sehnsüchte und Gefühle zu finden; bzw. der Ausdruck, der mir manchmal gut tut, nur im stillsten Kämmerlein zu haben. Kein sich Mitteilen können, weil es nicht sein darf – nicht nur bei meiner Frau, auch in der allgemeinen Gesellschaft würde ich anecken.

Dieser Bruch im Leben, dieses Eingesperrt sein fängt spätestens bei meinem 10. Lebensjahr an. Dort wurde der schon vorhandenen inneren Prägung – Kindheitserinnerungen lassen mich das recht klar erkennen – ein äußeres Gefängnis dazu gestellt – Bedrohung durch einen realen „Feind“: RAF leckt mich – Christian Klar, Verena Becker und CO: Euch würde ich am liebsten das antun, was ihr selbst uns angedroht habt. Ihr seid solche Heuchler in Eurem eigenen faschistischen Schweinesuhl…  Oh… mit meinem Ex-Kollegen würde ich gerne dasselbe machen. Und hier kommt der Punkt: ich lehne Gewalt ab; (na ja, es gibt eine Ausnahme ;-)) – ich bin davon überzeugt, dass man Probleme anders lösen muss. Aber, was macht man mit unbelehrbaren Ärschen?

Na ja, genug der Schimpfe. Ich muss irgendwie versuchen, meiner Familie ein halbwegs guter Mensch zu sein. Geld wieder verdienen. Jetzt gehe ich auf 80% Arbeitsvolumen. 100% wäre besser und mir auch lieber – aber die Wiedereingliederung will Zeit.  Finanziell muss es reichen.

Irgendwie hoffe ich auf bessere Tage….und muss doch lernen, mit dem Alter, der beruflichen Verwundung und mir selbst umzugehen, es zu akzeptieren und das Beste draus zu machen.

In dem Sinne wünsche ich allen Lesern alles Gute.

Schlaf 

•12. Juni 2016 • 1 Kommentar

Kaum wieder zuhause, mit mehr Schlaf im Gepäck als Wachzeit, kann ich nicht einschlafen. Gedanken an früher jagen und quälen mich. Egal, was ich in den letzten 18 Monaten angestellt habe, ich werde sie nicht los. Meine Gedanken drehen sich im Kreis, und dabei will ich sie doch loswerden. 

Gibt es eine Methode, den Kopf leer zu bekommen, ohne sich – wie mein alter Herr – ne Kugel durch den Kopf zu jagen? Wenn der Rest meines Lebens immer so bleiben sollte, wäre das nicht auszuhalten.

Weshalb habe ich das so verdient? Ich habe immer versucht, in Harmonie mit meinem Umfeld zu leben. Gute Dinge zu tun – wohl nicht  genug. 

Grad vor einer Stunde hat mir meine Frau Psalm 23 virgelesen. Auf mich wirkt das zynisch, leider. Wann kommt die grüne Aue, wann der Trost? Ich schaue in die Welt – deb bõsen Menschen scheint es besser zu gehen: jene, die sich über andere setzen, sich bereichern… Dann seh ich die, die mich abgeschossen haben – ihnen geht es blendend. Und die übrigen „Kollegen“ von früher, gerade die, die damals vor zwei Jahren jeweiks uhter 4 Augen von abgekrretem Spiel und Gemeinheit der beiden geredet haben – sie haben mich hängen lassen. 

Der Groll, Rachegedanken oder auch Selbstvernichtung… Auch diese Nacht wieder in meinem Kopfkino. Ich bin müde, und kann doch nicht schlafen: die Seele ist müde. Was soll ich bloss tun?

Woody Allen, Der Schläfer

•8. Juni 2016 • Schreibe einen Kommentar

Die letzten Wochen bestehen hauptsächlich aus Schlafen, Arbeiten, Fahren, und ein paar Stunden für die Familie. Das Arbeiten geht etwas besser, aber ich schlafe auch viel,Rekord 13,5 Stunden in einer Nacht letzte Woche. 

Für mich bleibt grad keine Zeit. Im Guten wie im Schlechten: ich funktioniere so gut es geht.

In drei Wochen hab ich dann eine Wohnung vor Ort. Hoffentlich finde ich dann Zeit. Auch für neue Hobbies, und wir die Leidenschaft (jemand weiss was ich meine).

So und nun schlafen. Schau auf die Berge, grad in Chur.

 
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