Im Betten nichts neues…

•11. Februar 2016 • Hinterlasse einen Kommentar

3 Uhr nachts  

Kann nicht schlafen, wie an der Mehrzahl der Nächte der letzten wochen. Grübeln. Rache  Gedanken gegen früheren Kollegen. Scham. SelbstverletzungsWunsch.Suizidgedanken. Hadern mit meiner missglückten Lebensführung. Warum, warum, warum. Warum wollten meine Eltern ich nicht, so wie ich war, schon von Geburt an?Warum kann ich heute genauso wenig sein, wer ich bin oder sein mag? 

 Hab mich heute selbst verletzt, mal wieder nach längerer Zeit. Seelischer Schmerz lässt sich so besser ertragen, Kompensation durch physischen Schmerz.

Ich komme nicht weiter, dreh mich seit Jahren um dieselben  Verwundungen,fühle mich einsam. Wen  interessiert ’s. Gott nicht, dessen bin ich mittlerweile sicher.

Ich glaube, man wird  einsam geboren, man ist im Leben einsam, stirbt einsam und dann ist nichts. Mittlerweile kommt mir das sogar barmherziger vor als die Rede von irgendeiner Form von dann doch nicht greifender  Gemeinschaft. 

Jetzt steh ich wieder auf und mach noch irgendwas. 

•10. Februar 2016 • Hinterlasse einen Kommentar

Eine Absage an den einen Job, der Chef WAR mit mir befreundet. Die Antwort war nun reichlich abgekühlt, ich lese Enttäuschung heraus.

Eine Freundin kann ich ebenfalls nicht mehr besuchen, meine Frau fühlt sich ja nicht begehrt.

Eben einen Riesenstreit gehabt, weil meine Frau mir nicht mal mehr zutraut, eine Formular korrekt auszufüllen (obwohl ich es richtig gemacht habe).

Job alt los, neu nicht überzeugt. Alpträume, Schlafstörung, keine Freude mehr.

Ehrlich, es reicht jetzt.

Versager

•9. Februar 2016 • Hinterlasse einen Kommentar

Fliegen mal wieder die emotionalen fetzen, bei mir.

Mal wieder komme ich zu dem Ergebnis, niemandem gerecht zu werden.

meine Frau fühlt sich nicht begehrt sowie immer so alleine. ich rede zu wenig. ich begehre sie nicht. so komme ich bei ihr an.

kleine Tochter fibdet mich bisweilen “strange”. wir kommen bei mathe und physik regelmäßig zum Streit. (Frau allerdings auch)

im letzten Job hab ich versagt.

versage auch dabei, mir was neues aufzubauen.

meine Dämonen werden momentan jeden tag stärker. warum nur soll ich mir alldas antun?
meine Eltern wollten ja schon was anderes als mich.
ich fühle mich durch und durch als Versager, als ungewollt, als Hindernis für die Familie.

möchte mich jetzt gersde wieder richtig verletzen, Messer, Säge, Feuer, egal, was grad greifbar ist. kãmofe gleichzeitig dagegen an.
versuch jetzt schlafen zu gehen. wenn es nicht kkappt, weiss ich wie ich zurvruhe komme.

ich bin die Hölle. das ist mir klar geworden . ich und niemand anders. nur ich kann mich erlösen, anders wird es nicht geschehen. Gott braucht mich sicher nicht.

Mein Kampf – mit meinen Dämonen

•5. Februar 2016 • Hinterlasse einen Kommentar

Die letzten Tage sind wieder meine Dämonen in mir stärker geworden. Gedanken an den Tod, vor allem sich verbrennen oder ein Messer in den Bauch oder mit der Säge den Arm absägen… Ich muss mich entscheiden zwischen 2 beruflichen Alternativen; beide haben massiv Haken und Ösen, so dass man meinen könnte, es müsse eine dritte Variante geben. Nur, bisher gibt es diese nicht.

Die Familie ist, nicht nur wegen mir, massiv belastet. Tochter (klein) und Frau ebenso, jede wegen mir, aber auch durch sich selbst.

Heute morgen sprach ich mit Hausbewohnen Nr. 5; ob sie nicht auch die Nase voll habe und wir zusammen auf eine Reise gehen sollten. Die Probleme der anderen wären auf einen Schlag halbiert, und meine nicht mehr existent. Dämonen…

 

Auch wenn die Logik hinkt: Wenn es einen Gott gibt, dann gibt es wohl auch die Hölle. Sie ist hier und jetzt in mir. Also, dann gibt es einen Gott. Ich hoffe, er hört nicht nur Gebete sondern liest auch Blogs.

Und nun?

•28. Januar 2016 • 2 Kommentare

Eine Zusage!

Ich dreh damit schon seit Tagen meine Kreise: soll ich? Darf ich? Muss ich? Könnte ich auch nicht wollen, sollen, müssen?

Die Stelle ist weiter weg, d.h. vorderhand muss ich wohl umziehen und meine Familie fürs dieses Schuljahr hinter mir lassen. Haus verkaufen danach(?).

Knackpunkt: ich bin mir über die Stelle nicht sicher – ist das ggf. eine Endstation? Keine Entwicklungsmöglichkeiten? Es scheint so. Firma zu klein, zu spezialisiert. Dafür Gehalt OK, nicht so viel wie beim letzten Mal, aber ich klage nicht. Inhaltlich: eigentlich klar. Einfach, (?) unterschätze ich das? Nicht weil ich es fachlich nicht könnte, aber wegen der Depression eingeschränkt bin.

Hin- und hergerissen….

 

Absage die… 60.?

•12. Januar 2016 • 1 Kommentar

Mal wieder eine Absage, schätze es auf Nr. 60.

Jetzt ist noch eine Stelle offen. Mir fehlt, auch trotz aller positiven Posts der letzten Zeit, mittlerweile der Mut, mir noch weitere Absagen einzufangen. Diesmal bin ich zu stark “Managementorientiert” und “zu wenig praktisch” (wobei ich tatsächlich Praktiker bin, aber wie soll man das nachweisen, wenn man als Hauptberuf was anderes hatte?).

Bin grad am Boden zerstört. Immer wieder dieses Hoffen, das Hineinlegen mit aller Kraft in die Bewerbung, und dann das.

Es gibt Sachen, die ich bereue. Eine ist, am letzten Arbeitsplatz angefangen zu haben; vor vielen Jahren. Eine andere Sache ist, manches nicht “durchgezogen” zu haben. Ich weiß, ich soll nicht so denken, aber mein Herz spricht grad eine ganz andere Sprache: “Wertlos, nutzlos” und “hättest Du doch besser den Zug genommen”.

 

Jetzt wieder lächeln für alle, vor allem zuhause.

Gute Vorsätze

•7. Januar 2016 • 1 Kommentar

Jedes Jahr haben viele von uns gute Vorsätze. Ich habe meine auch:

  1. Gesunden an der Seele
  2. 12 Kilo weniger in einem Jahr
  3. guten Job finden
  4. mehr Kreativ machen: Roman fertig schreiben (seit 5 Jahren nun), Klavier, Malen, Speckstein, …
  5. meine männlichen und weiblichen Anteile besser integrieren  und leben

Ist viel. Vor allem, weil bisher eigentlich alles davon nicht sonderlich geklappt hat. Sind also eher Wunschträume, als Vorsätze.

Der Vorsatz liegt dann vor, wenn ich, z.B. mit Disziplin und Willen weniger dafür aber besser futtere. Wenn ich das durchhalte, sollte es abwärts gehen. Doch das Gesunden an der Seele macht dem oft ein Strich in die Rechnung, haben mich u.a. aber nicht nur Medikamente eben 12 Kilo zulegen lassen, binnen einen Jahres. Also nicht einfach. Gute Gedanken braucht es auch, doch nicht immer sind die da.

5 Vorsätze, 5 Wünsche… 5 Finger.

Ich versuche, jeden Wunsch mit einem Finger zu belegen. Spontan haut da meine linke Hand auf den Tisch, sie will. Also der Daumen für die Seele etc. Vielleicht kann mir diese praktische Erinnerung helfen bei der Disziplin, und ich habe die Wünsche eher dabei und im Griff. Interessant ist der Mittelfinger, ich hoffe, ich kann ihn dem alten Job zeigen.

Aber Ihr, liebe Leser, könnt mir helfen: Mut machen. Ich will zumindest den Wolf nähren, der mich nicht beißt (falls Ihr die Kurzgeschichte nicht kennt, siehe z.B. hier). Ihr dürft mich auch füttern.

  1. Also. 1. Januar 113 Kilo.
  2. Viele Äpfel, Bananen, Salat… wenig (sehr wenig) Süßes oder Fettes
  3. Heute, 7.Januar 111 Kilo

 

 

 
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