Zuhause ?

•19. Juni 2015 • 1 Kommentar

nun bin ich wieder ein paar Tage aus der 2. Klinik und will meine Gedanken wieder in diesem Hauptblog (neben 2 anderen Blogs) bündeln.

6 Monate Klinik, nach Suizidversuch.

Entlassdiagnose (u.a.) emotional instabil, nicht ganz Borderline aber genug Anteile davon, chronische Suizidalität,  mittelschwere, wiederaufgetretene Depression.

der Begriff “chronische Suizidalität” ist doch der Hammer, bedeutet er auch, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ich an Suizid sterbe, 3 fach erhöht ist (so hat es der Chefarzt ausgedrückt). 

Wie geht es mir? Besser als vor 6 Monaten, aber immer noch nicht so optimal. 

  • Massive Zukunftsängste, Versagensangst, aber auch Mut, es zu wagen – hoffe ich kriege im Arbeitsmarkt eine Chance. Ich glaub nicht dran, aber möchte es wagen. Ansonsten bin ich in 4 monaten ohne Job und Einkommen…
  • Chaos im Kopf, Probleme, den Tag zu strukturieren oder mich aufzurappeln. 
  • Konzenteationsprobleme. Ich vergesse viel..
  • Suizidgedanken sind weniger und nicht mehr im Vordergrund, sie tauchen nur noch sporadisch auf, so einmal am Tag etwa. Im Vergleich: vor 6 Monaten hat sich das Denken stündlich drum gedreht und war sehr konkret. Jetzt eher wieder wie früher, unspezifisch.
  • Gott: ich weiss nicht, wo Du bist. Zeig Dich doch endlich mal.
  • Familie: ich bin wieder ‘zuhause”, nach dem Bruch von meiner Frau nach einigen Monaten das wieder aufgenommen werden. Es fühlt sich trotzdem irgendwie anders, fremd an. Nicht zuhause… Und Probleme sind ungelöst, navh wie vor.

Über Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen, insbesondere von Menschen, die mit mir persönlich in Kontakt kommen wollen. Das gehört auch zu meinen Baustellen, in der Klinik erarbeitet, dass ich ein paar Lücken habe in der Jugend, so dass es mir noch heute schwer fällt, Beziehungen zu pflegen.

2. Klinik

•26. März 2015 • 1 Kommentar

nun in der 2. Klinik zur spezifischen Behandlung von Suizid-Zwangsgedanken…

ich lebe noch

•25. Februar 2015 • 1 Kommentar

melde mich endlich wieder. Hier in der Klinik – seit Ende November incl. vorherigem Suizidversuch – hat es beschissenen Funkempfang, klappt manchmal am Fenster, kein WLAN. Sonst hätte ich eher gepostet.

Ich darf raus, nächste Woche, mit dem Ziel einer noch zu findenden Anschlussklinik.

Über Suizid sollte ich seit Weihnachten nicht mehr mit den Betreuern (meist junge Schwestern) reden. Den Impuls hab ich meist im Griff, aber das Thema bleibt täglich im Kopf. 

Beziehung bleibt auch noch unklar, aber etwas besser. Zu Weihnachten war es schlimm, durfte heim, bin aber am Nachmittag fteiwillig wieder in die Klinik…

Arbeit: völlig unklar. Hab nur noch Angst hier.

Blog ausser Betrieb

•29. September 2014 • 4 Kommentare

Mir geht es schlechter als jemals zuvor. Der Sinn des Blogs hat sich nicht erfüllt.
Ich werde ein undefinierte Pause hier einlegen, vielleicht auch gar nicht mehr schreiben. Muss meine Probleme irgendwie anders lösen.

Danke deshalb allen Lesern.

Hilf meinem Unglauben?

•29. September 2014 • 1 Kommentar

Nachdem alles, aber auch wirklich alles, kaputt geht, ist es nicht r konsequent, wenn ich mich dem/einem Gott verweigere.
Wie kann ein Gott MICH lieben, wenn alles in die Brüche geht?
Zu seiner Verherrlichung, damit, die auf ihn trauen, gerettet werden?
Ich BIN SO verloren, dass ich das als Zynismus Gottes empfinde. Oder er ist abwesend. Oder halt selektiv.

Heute in einer christlichen Community angefragt, was wäre, wenn mir der Glaube abhanden gekommen sei.

Antwort war Johannes 3, 18-21

Da kann ich nur noch zur Hölle mit mir sagen. Und so sei es. Bin selbst an allem Schuld.

Pistole auf der Brust

•29. September 2014 • 3 Kommentare

Und abgedrückt… Job. Chef heute.
Immerhin freundlich.

•27. September 2014 • 5 Kommentare

Werde seit geraumer Zeit nur noch zum Notwendigsten von meiner Frau angesprochen. Keine Umarmung mehr, in den letzten 10 Tagen zwei Küsschen auf die Wange. Die letzten Nächte auf der couch.
Heute abend bei befreundetem Pfarrerehepaar. So tun als ob. Meine Frau spricht eigentlich auch klar immer wieder unsere Gastgeber und unsere grosse Tochter an. Kein einziges Mal mich. Ich spiele mit, so gut es geht, und verleugne mich.

In unserer Gesellschaft scheint das sich zu verleugnen eh wichtig zu sein. Das ICH ist völlig wertlos, in meinem Fall jetzt sicher auch zu 200%.

MO wird es ein weiteres schweres Gespräch mit dem chef geben, hat er mir am Freitag gesagt, und ich solle mich vorbereiten. MO abend und MI bei Psychologe und Psychiater.
Ich denke, dann werde ich entscheiden, in welche Richtung mein Kurs geht.

 
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