absturz

•10. November 2009 • 1 Kommentar

es geht mir grad wieder eher bescheiden, um nicht zu sagen beschissen.

nun hab ich solange auf ein wenig „schöne“ (bdsm) sexualität gehofft, die auch mir mal entgegenkommt. am wochenende war ein workshop in dem umfeld geplant – jetzt wird der abgesagt. vor monaten wollte ich schon mal was machen – da fiel meiner frau was besseres ein. (es hatte damals schon ein halbes jahr vorlauf). dann haben wir es im herbst in einem besonderen hotel probiert – da war alles belegt.  dann der workshop bei den smuccies. auch da fehlanzeige. dann jetzt der nicht stattfindende workshop bei osm.

mir geht nun jegliche hoffnung ab, jemals in dieser hinsicht mein glück zu finden. hoffnung… DAS macht einen nur kaputt. es ist besser, man ist gleich pessimistisch drauf, dann weiss man, was passiert.

den schmerz kann ich mir auch selbst zufügen. täglich. seelisch. physisch. mit feuer. mit messer. kopf an die wand.

nur lustvoll ist es nicht. eben hoffnungslos. einsam. freunde finden hat auch nicht geklappt. bin den tränen nahe und kann doch nicht weinen. wie betäubt. um mich zu spüren, brauche ich jetzt was handfesteres. feuerzeug liegt bereit…

Horrortraum – erneut

•8. November 2009 • 2 Kommentare

Auch heute Nacht wieder einen Albtraum gehabt. Filmlänge, mit vieeeeel Inhalt. Uff.

Erst wurde ein Bekannter in seinem Unternehmen gejagt – er musste im Geschäft (Fauna und Flora) das er in meinem Traum führte, buchstäblich in einem grossen Becken (voll mit Pflanzen) untertauchen, damit ihn ein paar Gewalttätige nicht in die Finger bekamen. Ich war quasi virtuell direkt daneben, konnte aber weder eingreifen, noch war ich irgendwie bemerkbar.

Direkt danach war ich an einem Ort, den ich gut kenne – ein Tal Nähe KA. Es sah leicht anders und grösser aus, als in Realität. Da hatte es im Tal, etwas abseits, einen aufgeschütteten, geschotterten Damm. Über den wollten wir (Familie) ein Büro erreichen. Ich ging kurz voraus, weil das alles seltsam wirkte. Beim zurückkommen sah ich, wie ein BMW mit einem Ausländer (sorry soll niemanden verunglimpfen, aber der Traum war so) auf meine Familie mit Vollgas zufuhr. Sie konnten gerade noch wegspringen.

In der Nähe, wo wir weitergingen, hatte es dann eine Art Slum – mit lauter Wohnwagen, wo eben just diese Ausländer wohnten. Da rottete sich schon eine Menge an jungen, gewaltbereiten Typen zurecht, um uns zu suchen und alle zu machen. Wir versteckten uns…

NAch eine Weile waren auf einmal eine grössere Zahl uns wohlgesinnter Leute auf dem Damm und wir alle warfen mit Steinen nach den Wohnwägen.

Der Traum war mehrerlei sehr belastend… Ich kann ich nicht interpretieren…

Horrortraum

•5. November 2009 • 2 Kommentare

War in einem „modernen“ KZ, als Insasse. ich habe soweit ich mich erinnere nur 2 Insassen gesehen, und einen oder 2 Wärter. Musste mich gegen irgendwas verteidigen, es war irgendwie sehr bedrohlich. Bin um mich schlagend und schreiend aufgewacht…meiner Liebsten beim um mich schlagen eins auf die Nuss gegeben, das tut mir leid…

Leider oder zum Glück habe ich nicht alle mehr präsent – das verfliegt oft schnell bei mir. Aber es war schon heftig.

Klärung des schmalen Pfades

•2. November 2009 • Kommentar schreiben

Gestern abend, relativ spät, hatte ich noch im SZ Forum einen guten Feedback, von mehreren. Es liegt ein steiniger Weg vor mir, oder wie die Bibel sagt, ein schmaler Pfad. Ich hoffe, den mit Hilfe und ggf. Änderungen gehen zu können. Also, ein wenig Optimismus keimt gerade auf, den Weg zu begehen.

Ich danke all denen, die für mich beten, oder die an mich denken, oder die mir einen guten Rat geben, oder mich auch einfach (virtuell) in ihre Arme schliessen. Ihr glaubt gar nicht, wie gut das tut. Auf gehts…

Lebensaussagen

•1. November 2009 • 2 Kommentare

Ich habe in den letzten Wochen über Lebensaussagen gegrübelt – also solche Sätze, die ich mir verinnertlicht habe. Die nicht unbedingt gut tun. An die ich irgendwie (momentan) glaube. Die ich vielleicht auch ändern kann.

Aber zuerst mal zur Verbalisierung

  • Du bist nicht genug / Es ist nie genug. Du hast nicht genug Liebe bekommen, Du hast auch nie genug geleistet.
  • Dein Wert ist Deine Leistung
  • Du darfst Dir nichts herausnehmen / Schau auf die anderen und belaste niemanden
  • Zeig nicht Dein wahres Ich
  • Sei gut und leistungsfähig, pflücke nicht die „low-hanging fruits“, sondern die, die oben sind.

Irgendwie passt alles (ist auch gewissermassen ähnlich). Ich würde mich soooo gerne öfter fallen lassen; weiss auch, dass die im BDSM Kontext klappen kann. Aber – ich darf nicht und kann mangels Gelegenheit nicht. Langsam hab ich das Gefühl, an mir zu zerbrechen. Richtig hart zu zerbrechen.

Ich habe wieder angefangen, mir selbst weh zu tun. Vor einer Woche einen Weinanfall gehabt. Dabei mit dem Kopf kräftig auf eine Wand geschlagen. Vor ein paar Tagen mit dem Feuerzeug an den Arm. Dabei achte ich drauf, keine Spuren zu hinterlassen, damit es niemand merkt. Endlich, heute, schreie ich es heraus…

Lange halt ich es nicht mehr durch. Aber, immerhin, ich habe diese Wochen einen Termin ausgemacht, um zur Therapie noch medizinisch-psychiatrische Hilfe zu bekommen. Die Fluoxetin die ich zur Zeit nehme, scheinen zu schwach zu sein.

Bitte helft oder betet.

One way ticket?

•29. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

Heute wieder starke Depressionen gehabt. Würde mich so über Kontakte freuen. Aber in den Kreisen (2 in der SZ)  finde ich keinen Halt. Wen wundert es… Je mehr ich mich danach gestreckt habe, desto mehr wurden (habe ich?) Mauern errichtet – jedenfalls empfinde ich es so. Will niemandem ein Unrecht antun, aber Wirkung ist Wirkung…

Mit den lieben (!) smuccies (die ich wirklich wertschätze) komme ich ausserhalb der WS leider nicht in Kontakt, wie es scheint. Wie auch? Die nächsten sind ein paar 100 KM entfernt, Telefon ist nicht meine Stärke, und ausserdem: warum sollte jemand überhaupt?

Heute wieder massiv über Suizid und eine Welt ohne mich nachgedacht. Was würde aus meinen Mädels? Das ist das einzige, was mich noch hält.

Wenigstens kann ich mal weinen. Das hat lange nicht mehr geklappt, aber letzten Samstag brachen die Dämme. Sonntag und heute wieder.

Ich bin froh, hier im Blog guten Zuspruch zu bekommen! Es hilft mir, in den dunklen Momenten etwas freundliches zu lesen. Wenigstens hier. Ich danke Euch!

Gefühlschaos

•26. Oktober 2009 • 3 Kommentare

Der Workshop, den ich besucht habe, hinterlässt ein reichliches Gefühlschaos bei mir. Ich bin noch beim sortieren…

Wenngleich sich meine innersten Wünsch (Gespräch und Spielen) nicht so erfüllt haben, wie es erhofft war (und daher der Samstag abend für mich tränenreich war), hatte ich auch wenigstens ein sehr gutes Gespräch mit 2 „Leidensgenossen“ (P. und K.) – ihre jeweilige Situation erahnend, im Gespräch sich gegenseitig Beistand geben (wobei ich sicher diesmal am meisten abbekommen habe und dafür sehr dankbar bin).

Der Weg durch Depression und Einsamkeit ist ein langer und steiniger Weg. Am Samstagabend VOR dem o.g. Gespräch wollte ich schier alles hinwerfen (und hatte entsprechend schon ein Dokument geschrieben), danach konnte ich wieder etwas Hoffnung schöpfen! Manchmal wissen Menschen nicht, was sie einem alles Gute tun, durch ihr Handeln oder durch ihre Worte. Wenn wir das nur alle wüssten und dann so handeln würde, mich eingeschlossen, dann wäre etwas weniger Leid auf der ganzen Welt. Danke, liebe P. und lieber K. Danke auch für die lieben Mails danach, auch von S.

Beobachtung: in schwerem Frust bin ich durch körperlichen Kontakt leichter zu erreichen als nur durch Worte. Einfach Hand an Arm oder so… Was mir auch gut getan hat, war das „Hugging“ auf dem Workshop, beim Abendmahl und beim Abschied. 

Ich hoffe, den Lichtblick erhalten zu können, und darauf auch aufzubauen. Ich ahne, dass es nicht leicht ist. Aber, falls es mir gelingt, mich aktiv einzubringen und Kontakte aufzubauen, vielleicht … wird es dann besser?

Wegniss wag / Wagniss Weg

•24. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

07.23 Uhr: Ich wage nun doch den Weg zum Workshop. Der hat wohl schon angefangen, und ich werde heute erst zum Mittagessen dort sein. Aber mir sehnt es nach Gemeinschaft…

Also, in der herbstlichen Zeit gen Norden… Nach einer schlechten Nacht. Ich fühl mich nach wie vor innerlich einsam. Aber lösen tue ich das nicht, wenn ich allein bin.

Beobachtung: morgens geht es mir meist besser, als am Abend. Vorausgesetzt, ich schaffe es, aufzustehen. Ich war schon um 3 und um 4 Uhr wach (meine normalen Schlafstörungen), konnte mich aber nicht dazu hinreissen, mich dann halt fertig zu machen und zu fahren; hätte ja schon zum Frühstück beim Workshop sein können.

Mit Vollgas gegen die Wand

•23. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

So fühl ich mich. Wieder ein Arbeitsmarathon hinter mir. Mehrere Tage bis am Anschlag.

Geplant wäre nun, bei einem Workshop dabei zu sein (privat). Ich hab mich nun schon Wochen drüber immer wieder mal gefreut, aber auch immer wieder mal Zweifel gehabt. Letzenendes – ich hätte schon längst auf der Autobahn nach Würzburg sein müssen. Aber ich sitze wieder hier herum. Starre auf die Wand, was soll ich tun?

Wie jedes Wochenende? Mit Vollgas gegen die Wand.

eigentlich nur dumpf

•17. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

Eigentlich sollte ich noch was Arbeiten – ich habe genug auf dem Tisch, es muss am Montag fertig sein, wenn ich es meinem Chef gebe, und ich kann es nicht hinausschieben (Terminsache). Also eigentlich müsste ich jetzt unter Strom stehen, normal klappt das.

Aber, ich sitze seit wenigstens 3 Stunden dumpf herum. Brüte vor mich hin. Surfe ein wenig. Nur keine Arbeit. Ich weiss genau, dass ich es morgen machen muss, Familie hin oder her.

Erst das surfen hat mich aus der Lethargie etwas geweckt. Erst eine Seite mit guten und wohlgemeinten Ratschlägen, zum Beten. Ehrlich gemeint, ehrlich gemacht. Nix heile heile oder so. Ernst nehmen der Menschen, so wohltuend anders.

Und dann das Video von Steve Martin in „der kleine Horrorladen“ – schon ewig nicht mehr gesehen. Was ein Zufall, dass es jemand von SZ verlinkt hatte. DANKE!

Trotzdem brüte ich. Sinn des Lebens? Ach egal. Aber Sinn meines Lebens? Familie noch am ehesten. Oder eben Leistung erbringen. Mehr sehe ich nicht.

Zu Beginn der „Gewinnung“ meine Frau habe ich mir vor mehr als 20 Jahren geschworen, sie zu lieben und zu achten. Wenn sie mich nicht mehr will (und länger von mir getrennt sein sollte), so meine Schwur, werde ich mich definitiv suizidieren. Manchmal frage ich mich, ob ich sie benutze, um den Suizid herauszuschieben. Oder habe ich noch genug Halt im Leben, ich meine mal abgesehen von ihr und den Kids? Sie weiss davon nichts, und soll es auch nicht wissen.

 

So nun brüte ich dumpf weiter. Sind ja alle weg. Bin erst von der Arbeit gekommen (heute, Samstag). Sie kommen erst gegen Abend von einem Ausflug zurück…

Meine neueste Idee für Suizid: einen fundamentalistischen, Osama treuen, ebenso dumpfen Al-Kaida Kämpfer beleidigen. Ich glaub, das könnte ich richtig gut… und die Versicherung würde glatt noch zahlen.

Einsamkeit

•17. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

Einsamkeit

In same kite

Nie kam eis-t

stein kam, ei

ein same tik

man, sei keit

dada was here… and met loneliness

Meine besten Kontakte – meinen besten Freunde: Spammer meldet Euch

•16. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

Meine besten Kontakte sind ein paar Spammer irgendwo auf der Welt. Der grösste Teil meines Mailverkehrs besteht aus Spam.

Die paar Mails, die nicht Spam sind, sind bestellte News-Letter und so was.

Die letzte echte persönliche Mail, die ich bekommen habe, liegt schon rund 2 Monate zurück. Die letzte die ich geschrieben habe, ein paar Tage. Die Gesamtmailmenge dieses Jahr, die mich persönlich und nicht als „Kunden“ meint, liegt bei ca. 30 Mails. Mit anderen Worten – es nimmt noch weiter ab.

Ausserdem noch ein paar wenige Einträge aus einem Forum, wo mich aber keiner kennt.

 

Ich weiss auch nicht, wem ich mich zumuten kann und darf.

Ich weiss es einfach nicht.

Letztenendes bleibt nur noch dieses Blog.

Bei rund 5 Lesern pro Tag bin ich schon dankbar, dass irgendjemand vorbei surft. 

Der letzte Anruf für mich. Auch schon lange her. Die Gesamtmenge an Anrufen für mich (nicht die Familie) dieses Jahr bei ca 10. Mein Geburtstag: 3 Gratulanten: meine Frau, eine Tochter, mein Chef.

Scheiss Leben.