Wohl eher Ende: biggest looser

•17. April 2014 • Hinterlasse einen Kommentar

Wurde heute ausgebootet, zumindest thematisch.
Chef meint immer dann, wenn es opportun ist, man würde mich als den absoluten Experten für Thema X schon fragen. Und immer dann, wenn es konkret ist, überlegt er dann, wer es machen könnte. Melde ich mich, ist es dann doch besser bei einem anderen(der Laien!!! Hier hat keiner das studiert, was ich mache). Also, wofür bin ich dann da?
Dito mit einem neuen Produkt, was gemäss Literatur wie auch meiner Ansicht Kernthema bei mir ist. Aber, es wird wieder jemandem anderem zugeordnet, der den nicht-technischen Teil sicher abdeckt, aber in der Technik völlig blank ist (wie er selbst auch vor dem Chef sagt).

Die mühevolle Aufbauarbeit der letzten Jahre war irgendwie umsonst.

Ich stehe vor meinen Kollegen demontiert und demotiviert da.

Ich weiss nicht mal, wie ich meinen Kindern ins Gesicht sehen soll.
JETZT bin ich wirklich Müll geworden. Absagen von aussen, absagen von innen. Familie klappt auch nicht. Ich stehe da, wie vor 4 Jahren, rein emotional.

Der Link zu Gott ist auch tot. War in einem Kloster, aber selbst da nix mehr gespürt. Lebendig tot. Biggest looser eben

Zwischentief oder Ende hier?

•16. April 2014 • Hinterlasse einen Kommentar

Gestern Säge abgewehrt.
Heute nicht. Es war heftig. Jeder will mit meinem Kernthema was zu tun haben, weil es der Markt “plötzlich” entdeckt hat. Strukturelle innere Fehler ausgelöst durch meinen Chef, werden aber mir aufgeladen.
Ein anderes Produkt läuft nicht gut. Eben Kollegen gehört, die nicht wussten, dass ich nebenan sitze (Trennwand). Ich bin 200% überflüssig.

Keine Ahnung, wie weiter. Grad sehr düstere Gedanken.

Und wieder eine Absage

•11. April 2014 • 1 Kommentar

Wurde nicht mal zur 2. Runde eingeladen. In meinem Kerngebiet. Zu alt? Zu rückständig? Zu teuer? Frust. Und bei mir wird gesägt… Nächste Woche, so gegen DO, sehe ich ggf. weiter, wie erfolgreich das ist.
All mein Beten – zugegebenermassen bin ich da richtig schlecht drin – hat also auch hier nichts gebracht.

Es wird weiter munter gesägt…

•8. April 2014 • 3 Kommentare

Wie Leser des Blogs sich vielleicht erinnern, sagt jemand an meinem Stuhl.
Jetzt ist ein 2. dazu gekommen. Beide haben einen Businessplan vorgelegt, wie mein Bereich aufzulösen und in ihren zu integrieren ist.

Das bizarre an der Situation ist, dass mein Bereich geringfügig positive Zahlen schreibt, während deren Bereich deutlich im negativen liegt. Nur ist meiner klein, deren gross. Ergo wollen sie sich durch meinen Bereich nach oben hangeln.

Da unser Kontrollgremium natürlich an Zahlen interessiert ist, haben sie alles getan, um aufzuzeigen, dass der Plan klappt. Finanziell mag das klappen, inhaltlich jedoch völliger Blödsinn.

Nächste Woche wird ein erster Entscheid gefällt.

Gleichzeitig versuche ich, bisher vergeblich und nun verzweifelt, einen anderen Job zu finden. Aber, das Alter einerseits und die Altlast dessen, was ich in den vergangenen Jahren machen durfte (managen) und was nicht (das, was ich kann).

Als wäre das nicht schon genug, fängt mir meine bessere Hälfte heute an, Druck zu machen; Druck wegen einer Leidenschaft, die ich habe. Sie könne das nicht verkraften (es geht nicht um Dich, K., sondern um den Aspekt, wie ich mich meiner Frau nie zeigen würde.)

Hört der Stress, die verdammte Einsamkeit in manchen Dingen (wie eben diesem Aspekt), Angst um die Zukunft etc eigentlich nie auf? Wenn ich auf mein Leben zurück schaue, dann war es mehrheitlich schwer und negativ aufgeladen. Nicht, dass ich es gewollt hätte. 2 Psychologen haben mir unabhängig voneinander aufgrund der Lebensgeschichte klar gesagt, dass das Erlebte über das normale Mass deutlich hinausgeht.
KANN ES NICHT ENDLICH AUFHÖREN? Ich wäre so gerne mal eine Zeit lang unbeschwert und glücklich.

Ich fühle mich gerade so abgestumpft und deprimiert, wie seit dem Burnout vor 4 Jahren nicht mehr. Aber wenigstens schreibe ich es. Ich sollte mal schauen, was ich so im Beginn des Blogs geschrieben habe…

Ich hoffe, dass die eine Job-Tür, die noch nicht geschlossen ist, für MICH offen ist. Dass ich den Job bekomme. Was soll werden, wenn es nicht klappt?
Dann sitze ich ggf schneller auf der Strasse, als mir lieb ist. Ein Alptraum, den mir meine Mutter “erfreulicherweise” so vorgebetet und eingeimpft hat, dass ich jetzt Panik habe.

So halte ich mich am dem einen Hoffungsfunken fest, so gut ich kann, und hoffe, weder in die Depression abzurutschen, noch Job-mässig in eine Sackgasse gelangt zu sein.

Ach, liebe Leser, eigentlich will ich Euch nicht weiter belasten. Es tut mir leid.

Im Überschall durch den Tunnel

•22. März 2014 • Hinterlasse einen Kommentar

 

Ich hatte vor kurzem eine heftige Erfahrung, die ich doch mitteilen will.

Ich wurde auf eine Party eingeladen – was selten der Fall ist, ich habe hier vor Ort wenig Bekannte, an der Arbeit ist das nicht üblich, und so war das ein paar Kilometer weiter. Das hat mich sehr gefreut, sowas mal wieder zu erleben.

Es ware keine normale Party, sondern eine SM-Party.

rsz_airstrkimpssbl_797Als subbie musste ich diesmal auch emotional ganz weit runter; aber nicht im SM-üblichen Sinne. Ein Trigger während einer Wartezeit hat bei mir einiges ausgelöst, das mit Kindheit, Elternhaus, aber auch Arbeit zusammenhängt. Ich war, schneller als mir lieb war, wieder in einem Tunnnel drin. Das ging innerhalb von wenigen Minuten so, ich konnte nicht einmal reagieren. Wer den Tunnelblick kennt, weiss vielleicht, was ich meine.

Umso positiver die Erfahrung des “durch den Tunnel” durch und das gehalten seins durch eine Session. Ich weiss, Session ist nicht Therapie. Aber Session kann das Vermitteln von “Du darfst loslassen und weinen” sein, und Session ist auch das Erfahren von Kraft und Stärke, die man durch Dom erfährt; die sich auch den Weg in einem selbt suchen kann (und bei mir auch getan hat).

Es war mit Überschallgeschwindigkeit durch einen Tunnel, der bei mir sonst Stunden oder Tage dauert. Welche – im Nachhinein – wertvolle, spannende, schmerzliche und doch bereichernde Erfahrung. !

ach

•14. März 2014 • Hinterlasse einen Kommentar

Fühle mich sehr gespalten.

Ich freue mich auf SA abend, das ist ein Fixpunkt schon seit Wochen.

Aber hier zuhause, und auch in der Arbeit ist es grad wieder etwas schwerer. Die Mädels strengen grad mordsmässig an; ich komme vom Regen (Arbeitsstress) in die Traufe (Familienstress). Und, ein Produkt läuft immer noch nicht gut; und ich stehe hier unter Beobachtung (obwohl ich letztes Jahr ein Bombenergebnis hatte, das Beste des ganzes Ladens auf Deckungsbeitragsstrufe 3 – Unternehmensgewinn). Aber irgendwie zählt das nicht; merke: die, die laut schreien, werde besser gehört; die die still sind, werden nicht beachtet, trotz Erfolgs.

Wieder eine Absage…

•2. März 2014 • 1 Kommentar

Wieder eine Absage, es ist jemand anders besser qualifiziert. Bin nicht mal zur Vorrunde eingeladen.

Habe wohl in den letzten Jahren aufsd falsche Pferd gesetzt. Mit 2 abgeschlossenen Studien, PhD, Management-Erfahrung etc sollte man es doch zumindest zu einem Gespräch schaffen.

 
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